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Offener Brief von Henning Dannenberg, Dipl.-Ing. Freier Architekt und Stadtplaner

„Gretchenfragen“ an die Heidelberger Bürgerinnen und Bürger und die Fraktionsvorsitzenden der im Heidelberger Gemeinderat vertretenen Parteien

Frage:

Sie kommen aus europäischen und deutschen Großstädten wie London, Rom, Paris, Stockholm, Berlin, Dresden, Hamburg, Leipzig, München und anderen zu einem Kongress, zu einer wissenschaftlichen Tagung oder zu anderen kulturellen Veranstaltungen nach Heidelberg. Sie hätten die Möglichkeit, ihren Aufenthaltsort in Heidelberg zu wählen, für welchen Standort würden sie sich entscheiden?

  • Für den Standort A, einem modernen Kongresszentrum mit einem 300-Betten Hotel, direkt am Hauptbahnhof der Stadt Heidelberg gelegen, “mit einem modern, neu zu gestaltenden Bahnhofsvorplatz in direkter Umgebung zu den städtebaulich aufzuwertenden Quartieren Landfried – Massholder – HSB Betriebshof und Alte Feuerwache“, zur PrintMediaAcademy, zu dem neuen Stadtteil Bahnstadt, eingebunden in einen gut funktionierenden öffentlichen Nahverkehr, am Schnittpunkt zweier städtebaulicher Entwicklungsachsen gelegen
    –  der Ost-West-Entwicklungsachse: Hauptbahnhof, „über die städtebaulich neu zu gestaltende  Kurfürsten-Anlage und Bergheimer Straße“ in Richtung Innenstadt, Bismarckplatz und Heidelberger Altstadt mit Schloss und Bergbahn
    und
    – der Nord-Süd-Entwicklungsachse: Hauptbahnhof, über die Mittermaier Straße und Neckarbrücke in Richtung Universitätscampus im Neuenheimer Feld mit Handschuhsheim und in über die Römerstraße in Richtung Rohrbach.

oder

  • Für den Standort B, in einer zentralen, innerstädtischen Lage der Heidelberger Altstadt gelegen, mit einer bestehenden historischen Stadthalle für Kongresse, Konzerte, wissenschaftliche Tagungen, Ausstellungen und anderen kulturellen Events und „einem geplanten Anbau oder Neubau“ im Bereich Stadthalle. Ein Standtort, im bekannten Flair der historischen Heidelberger Altstadt und dem Schloss, landschaftlich eingebettet zwischen Heiligenberg, Königstuhl und Neckar. Ein Standort mit dem Vorteil „der Nutzung im Bestand“ und Altstadt „der kurzen Wege“ zu den Hotels und Gaststätten, zu den Einzelhandelsgeschäften, zu den Universitäts- und Museumseinrichtungen und zu weiteren Kultureinrichtungen der Heidelberger Altstadt. Schnell und „auf kurzem Weg“ gelangt man über den „städtebaulich neu zu gestaltenden, erweiterten Innenstadtbereich mit Bismarckplatz“ und einem gut funktionierenden öffentlichen Nahverkehr, zu den angrenzenden historisch gewachsenen und lebendigen Stadtteilen Bergheim, mit Hauptbahnhof und den „neu zu gestaltenden Bahnhofsvorplatz“ sowie Neuenheim und Weststadt.

Bilder: Bing

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Dieser Beitrag hat 19 Kommentare
  1. Es zeugt schon von einer gewissen geistigen Unreife, wenn man versucht mit solchen Mitteln seine Ziele zu erreichen.
    Angefangen hat ein Gegner der Erweiterung, der gestern (16.4.) ab 21:50 bis in den frühen Morgen hinein über 180 mal für den Standort A am Hauptbahnhof gestimmt hat. In Handarbeit wurde alle paar Minuten neu abgestimmt, eine mühsame Arbeit. Zur Sicherheit hat der selbe Besucher dann auch noch 20 mal für „Kein Kongresszentrum“ abgestimmt. Heute (17.4.) ab 00:00 Uhr haben sich dann ein paar Befürworter zusammengetan um den „Rückstand“ wieder aufzuholen. Bis heute morgen haben sie etwa 175 mal für den Standort B an der Stadthalle gestimmt.
    Das ist der gleiche „Kindergarten“ den man auch des öfteren bei Diskussionen im Gemeinderat beobachten kann.
    Online-Umfragen wie diese sind nicht manipulationssicher, man kann aber durchaus nachvollziehen was da läuft.
    Nils Herbstrieth

  2. Schade, dass diese Umfrage manipuliert wird, innerhalb weniger Minuten über 70 Stimmen zu generieren hat nichts mit einer demokratischen Abstimmung zu tuen. Es ist keine Kunst eine Umfrage ins Leben zu rufen, die man nach seinen Vorstellungen beeinflusst, wenn man sich ein wenig auskennt. Aber es ist anscheinend mittlerweile üblich keine demokratischen Entscheidungen mehr zu akzeptieren und selbst als Partei Bürgerinitiativen zu fordern. Somit stellt man sich nur selbst in Frage. Ein Wettklicken ist einfach nur traurig……………..und kann man sich einfach sparen!

  3. Ein Lieblingsargument der Erweiterungsgegner ist ja der vielzitierte sogenannte „Jubiläumsplatz“ und auch Montpellierplatz, bei denen ich nur noch darauf warte, dass auch noch Feldhamster entdeckt werden. Letztendlich war es ein ehemaliger Lagerplatz für Baumaterialien für die jetzige Stadthalle.

    Schon jahrelang wird er zweckentfremdet als Schlafplatz von Obdachlosen, sogar die Notdurft Verrichtung muss er ertragen. Nachts dient er häufig auch als Sammelplatz für Rucksacksäufer und Gröler als bequemes Rückzuggebiet zur Altstadt. Hier kontrolliert man wenig.
    Umtost vom Verkehrslärm und Abgasen können einige, die sich tagsüber dennoch hierher verirren, bei Brunnengeplätscher hierüber etwas hinwegtäuschen lassen – Gasmaske und Ohrstöpsel wären aber eigentlich für diese gern beschworene grüne Lunge – die keine ist – eher angebracht.

    Es ist regelrecht irrwitzig, dass man solch einen paradoxen Zustand sogar als Argument instrumentalisiert, um gutgläubige Schnellunterschreiber – darunter viele junge Leute – beim Bürgerbegehren zu ködern. Mit ihrer eigenen Unterschrift sägen diese sogar damit unwissend an ihren zukünftigen Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen direkt in der Stadt – ohne pendeln zu müssen.

    Vielen alten Gegner die ihr Schäfchen im Trockenen haben ist es offensichtlich egal wider besseres Wissen die junge Generation um Zukunftsperspektiven und Chancen zu bringen.
    Je mehr Arbeitsplätze eine Stadt bieten kann umso besser! Der Gemeinderat wird sich nicht scheu machen lassen seine mutig erkannte Richtung und hart erarbeiteten großen mehrheitlichen Konsens zu verlassen und die Stadt endlich auch touristisch auf stärkere Fundamente zu stellen.

    Eine echte Frischluftschneise hingegen wird der Neckarufertunnel mit der Erweiterung der Stadthalle werden. Abgase und Lärm werden reduziert sowie Besucherverkehr frühzeitig mehrspurig abgeleitet, Rückstau dadurch vermindert und Anlieferverkehr schallisoliert eingehaust. Aber wer will schon soviel Ruhe?

  4. Wann wird endlich zur Kenntis genommen, dass der Standort Bahnhofsvorplatz geprüft wurde. Alle Interessenten sind abgesprungen. Der Platz ist wegen zu hoher Kosten nicht realisierbar. Außerdem bietet der Standort Stadthalle Synergieeffekte die die Kosten bei zwei Standorten mehr als halbieren. Auch andere Standorte wie Walzbreücke etc. wurden geprüft und verworfen.

    Klaus Pflüger

  5. Das Bekenntnis kann nur lauten:
    Der Weltbürger würde die intakte Altstadt lieben. Gemessen an seinen Erfahrungen und eigenem Lebensraum wäre keine Entfernung innerhalb Heidelbergs wahrnehmbar oder störend (solange der ÖPNV funktioniert).
    Er wäre interessiert an individualisierten Einkaufsmöglichkeiten, Hochpreissegment, in einer Altstadt mit Lebensfreude und Kneipen, Theatern. Er wäre interessiert, ob und was die altehrwürdige Universitätsstadt heute und in Zukunft zu bieten hat. Daher würde er gerne sehen, wie und wer in den Bereichen Medizin, Biotechnologie, Umwelt- und sonstiger Hochtechnologie arbeitet und mit umgebender Großindustrie der Metropolregion kooperiert.
    Natürlich würde er gerne aus dem Kongreßgebäude herauseilen und per Zug zum nahegelegenen Flughafen gelangen. Und er würde gerne ruhig schlafen.
    Daher müßte die Altstadt erhalten bleiben und entweder das Neuenheimer Feld erweitert werden oder der Bahnhofsbereich, der dem Cosmopoliten dörflich und unattraktiv erscheint, massiv umgestaltet werden.
    Beides kostet Geld und offenbar bedarf es einiger Überwindungen am Standort A oder dem hier neu in die Diskussion gebrachten Standort C, Neuenheimer Feld, tatsächlich Neues zu wagen.
    Dies schreibt ein Weltbürger, der Heidelberg als Tourist kennt und ansonsten wenig in die Diskussion und Kosten involviert war.
    J.T.

  6. Ich bin der Ansicht,, dass die Bürger der Stadt Heidelberg entscheiden müssen ob sie die Altstadt zur Totalvermarktung frei geben möchten, oder ob eine Totalvermarktung von Kongressen in Heidelberg erfolgen soll.

  7. Die Durchführung eines Bürgerentscheides in Heidelberg durch die Bürgerinitiative BIEST! zu der Frage: „Soll die Stadt Heidelberg einen Anbau oder Neubau für einen erweitertes Kongresszentrum an der Stadthalle errichten?“ muss für die Heidelberger Bürgerinnen und Bürger als notwendiges Übel angesehen werden.

    Mit großer Mehrheit, 27 Ja- und 14 Nein-Stimmen, hat sich der Heidelberger Gemeinderat entschieden, die „Erweiterung der Stadthalle“ als Kongresszentrum, auf der Grundlage des ersten Preisträgers, des Münchener Architektbüros Karl & Probst, mit Standort in der Heidelberger Altstadt, weiter zu planen.

    Mit diesem Beschluss verabschieden sich Oberbürgermeister Dr. Würzner und der Gemeinderat von einer nachhaltigen, städtebaulichen Innenstadtentwicklung und Innenstadterweiterung über die Heidelberger Altstadt und den Bismarckplatz hinaus, in Richtung Bergheim mit Hauptbahnhof und Bahnhofvorplatz, zugunsten des Einzelhandels- und Einkaufsstandortes Heidelberger Altstadt, der in den letzten Jahren erheblich an einkauforientierter Attraktivität und gestalterischem Flair verloren hat.

    „Bahnstadt“ als neuer Stadtteil, „Innenstadtentwicklung“ mit Schwerpunkt in der Heidelberger Altstadt, „Stadt an den Fluss“ mit Tunnel, „Erweiterung der Stadthalle“ als Kongress- und Kulturzentrum, „Theatersanierung“ und Standortsuche für den „Neubau eines Einkaufszentrums“ in der Kern-Altstadt werden die Stadt Heidelberg über Jahre hinaus haushaltsmäßig finanziell binden, mit der Folge, dass es in den kommenden Jahren zu einer Vernachlässigung der städtebaulichen Entwicklung, der architektonischen und gestalterischen Aufwertung des Stadtteils Bergheim, verbunden mit der Neuornung folgender städtebaulicher Areale, zu erwarten ist, bzw. eintreten wird:

    – Bismarckplatz mit Kaufhof (ehemals Horten)/ Sofienstraße/ Hauptpost/ Telekom/ DAI/ Parkanlage Adenauerplatz;
    – Beginn Rohrbacher Straße, mit „Kleiner Plöck“ und „Menglerbau“, verbunden mit einer Neugestaltung attraktiver und behindertenfreundlicher Umsteigemöglichkeiten im Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV), in direkter gestalterischer Verbindung mit dem Bismarckplatz;
    – Kurfürsten-Anlage, mit der städtebaulichen Neuordnung zwischen Bauhaus, Behördenzentrum, Poststraße, Hallenbad und Römerkreis;
    – Bergheimer Straße, mit der städtebaulichen Neugestaltung und Nachverdichtung im Alt-Klinikum;
    – Hauptbahnhof, mit Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes, mit oder ohne Errichtung eines Kongresszentrums, „für das es bislang mit den Stimmen der CDU und SPD im Gemeinderat eine knappe Mehrheit im Gemeinderat gab
    – und den Quartieren „Landfried-Komplex“, „BG-Chemie mit Massholder-Gelände“, „HSB-Betriebshof“, „Alte Feuerwache“.

    „Der demokratischen Fairness und Spielregeln“ wegen ist die Initiative der BIEST! für einen Bürgerentscheid in Heidelberg zu befürworten. Ist es doch der Stadtverwaltung und den im Heidelberger Gemeinderat vertretenen Parteien von CDU, SPD,FDP, FWV, HD´er, Grüne, GAL, BI/LI und HD P&E bis heute nicht gelungenen, der Heidelberger Öffentlichkeit die Standortfrage für den Anbau oder Neubau an die Stadthalle als „Kongress- und Kulturzentrum“ oder für ein neues Kongresszentrum „Am Hauptbahnhof“ mit einem 300-Bettenhotel im Rahmen einer „geordneten, städtebaulichen Innenstadtentwicklung und Innenstadterweiterung“, in direkter Vernindung mit dem „Stadtteil Bahnstadt“, auf der Grundlage einer nachhaltigen „Stadtentwicklung 2015-2020“ plausibel aufzuzeigen, zu erklären, geschweige denn, zu vermitteln.

    So bleibt den Heidelberger Bürgerinnen und Bürger wieder einmal nichts anderes übrig als sich für eine „schöne oder hässliche Architektur“ zu entscheiden.

    Henning Dannenberg
    Dipl.-Ing. * freier Architekt und Stadtplaner

  8. Sehr geehrter Herr Pflüger,

    niemand fordert, dass sich Heidelberg nicht weiterentwickeln darf, es geht ausschließlich darum, dass dieses geplante Bauwerk nicht an diesen Platz darf. Nicht Heidelberg stirbt, wenn der Anbau unterbleibt, im Gegenteil: Die Heidelberger Altstadt stirbt, wenn sie durch immer neue Bausünden „weiterentwickelt“ wird. Wir haben davon schon einige, und die geplante Stadthallenerweiterung wäre die schlimmste von allen.
    Würden Sie übrigens sagen, es wird eine Käseglocke über das Schloss gelegt, weil dort nicht oder nur sehr vorsichtig (Besucherzentrum!?) gebaut werden darf?

    Helmut Frosch

  9. Wer immer noch einen Standort Bahnhof für realisierbar hält verdrängt die Fakten. Der Standort Bahnhof kommt um mindestens 15 Mio. Euro teurer weil das alte Postgebäude mit der Tiefgarage gekauft werden muß. Die verkehrlifche Erschlie0ung ist nur mit einem Tunnel (Burelli) richtig zu machen. Aus diesen und anderen Gründen sind 10 Investoren bei zwei Ausschreibungen zum Standort Bahnhof wieder abgesprungen. Hinzu kommt das sich die Kosten mehr als verdoppeln wenn wir an zwei verschiedenen Standorten Stadthalle und Kongresshaus betreiben wollen. Die Meinung dass ein Kongesshaus ohne Großhotel nicht geht hat schon das Andersongutachten widerlegt. Er hat schon nadchgewiesen dass die Hotelkapazität auch für ein neues Kiongresshaus reicht. Wir müssen Heidelberg zukunftsfähig machen. Eine Käseglocke über die Stadt zu legen ist
    der falsche Weg. Eine Stadt die sich nicht weiterentwickeln darf, stirbt.

    Klaus Pflüger

  10. Der Stadthallen-Anbau sprengt den Baumaßstab der Altstadt. Er zerstört das weltberühmte Heidelberger Stadtbild durch sein Volumen und wirkt als Fremdkörper wegen fehlender Anpassung in Material, Farbigkeit und bewußt kontrastierender Gestaltung. Er zerstört die städtebauliche Wirkung der Stadthalle, die als Solitär-Architektur der Jahrhundertwende der Einbettung in die Grünflächen der beiden Platzanlagen bedarf. Er zerstört die Harmonie der Uferbebauung und ihrer Dachlandschaft durch seine Form eines quasi endlosen Flachdachkubus ohne Untergliederung. Die Verkleidung der Fassade ist eine modische Eintagsfliege, entlehnt von Chipperfields Marbacher Museumsbau und ohne originale Sprache (Albert Speer läßt grüßen!). Das Kapital der im Krieg unzerstörten Altstadt wird verspielt. Eine Katastrophe für Heidelberg!

  11. Sie kommen aus europäischen und deutschen Großstätten zu einer Tagung und
    sind aber behindert und sind auf einen Rollstuhl angewiesen…..Der Bismarckplatz,
    der Stadtmittelpunkt, ist aber nicht barrierefrei ! Was nützt die neue barrierefreie Straßenbahn wenn ein Rollifahrer nicht alleine raus oder rein kommt…..Somit ist Standort B für Rollifahrer tabu. Ebenso Standort A , weil die Haltestelle am Bahnhof ebenfalls nicht barrierefrei ist!
    Bleibt also nur eines übrig…….Heidelberg braucht kein Kongresszentrum…solange,
    bis der öffentliche Nahverkehr barrierefrei ausgebaut ist ! Wenn man bedenkt
    dass auch die Endhaltestellen Leimen oder Eppelheim nicht barrierefrei sind muß
    man Schlußfolgern….Heidelberg soll erst mal seine Hausaufgaben in puncto
    barrierefreiheit machen bevor man Kundschaft für Kongresse oder kulturelle Veranstaltungen einladen will ! Da unser OB, Dr.Würzner nun der neue Aufsichtsratvorsitzende der RNV ist , besteht Hoffnung, dass sich was ändert!
    Denn Behinderte sind auch Menschen….und wollen auch unsere schöne Stadt
    besuchen!
    Franz Noack

  12. If you don’t mind I will write in my mother-tongue: English. This is the language in which I worked for 34 years as a Secretary at the European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg. Amongst my various positions held in these 34 years (I retired in Dec. 2008) I helped to organise conferences, congresses and large meetings. There were seldom enough hotel rooms to be found in Heidelberg alone and frequently we needed to go outside to Leimen, or even further to find sufficient rooms. Hence it would clearly be to ‚ideal‘ to build a ’new‘ Congress Center AND Hotel on the area opposite the Heidelberg Hauptbahnhof which is the optimum place, and NOT destroy the Altstadt and its ‚flair‘ which would definitely be lost were the Stadthalle to be erweitert – eine Schande indeed!
    I know from experience that people participating in such conferences would willingly walk, take a tram (a new experience for many participants!), a bus or a taxi into the Altstadt in the evening to eat and drink, but shopping would be out of the question since these conferences etc. take up all of the day, and the evening is the only time free to have a good meal and a few drinks. At the end of such conferences the participants are only too eager to return home, be it by train (ideal location if the new congress center were to be built opposite the Hauptbahnhof) or plane, again ideal for getting to Mannheim and hence Frankfurt Airport should an airport shuttle service not be used.
    I have lived all these years in the Altstadt and don’t wish to see it destroyed by totally wrong and not sufficiently well thought out planning!
    Yours very sincerely
    Anne Walter

  13. Die Heidelberger Hotellobby irrt sich! Wenn der monströse Erweiterungsbau kommt, dann kommt auch ein (wohl nicht minder monströses) Großhotel in der Altstadt, denn kein Kongressveranstalter verteilt seine Teilnehmer auf zehn verschiedene Hotels. Dann folgt noch mehr Beton, denn der Verkehr muss ja auch bewältigt werden.
    Ebenso irrig ist es zu glauben, Kongressteilnehmer kämen nach Heidelberg, um auf der Hauptstraße spazieren und einkaufen zu gehen. Umgekehrt: … abends in die Altstadt! Dazu könnte die „Stadt mit Herz“ an ihre Kongressbesucher im technisch top ausgestatteten Kongressbau am Bahnhof Zwei-Tages-Tickets für die RNV verteilen. Damit gelangen sie mühelos und im Handumdrehen zu ihrer Abendunterhaltung in die — noch sehenswerte — Altstadt. (Vorbild: meine erfreuliche Erfahrung auf einem Kongress in Hamburg!)

  14. Der Kongress-Standort „B“ existiert bereits, aber nicht einmal die bestehende Kapazität (1200 Personen) wird genutzt – weder für Kongresse noch für den Bedarf der Bewohner der Altstadt. Möglich wäre die bauliche Erweiterung „im Bestand“, also innerhalb der Stadthalle (Untergeschoss). Nicht möglich ist die Erweiterung mit einem Anbau (Montpellierplatz) und den erforderlichen Folgebauten (Tiefgarage Jubiläumsplatz, Verkehrsfläche Krahnenplatz), weil diese 1. „das bekannte Flair der historischen Altstadt“ zerstören, und 2. die Heidelberger Bürgerinnen und Bürger dies nicht wollen, damit die Besucher auch weiterhin nach Heidelberg kommen.

  15. Selbst wenn alle bei B ihr Kreuzchen machen würden,würde das nichts daran ändern,daß Heidelberg die Stadt ihrer Bürger ist.

    Die Lebensqualität der in dieser Stadt lebenden Menschen bleibt “ das Maß aller Dinge“.

    Mit Hoffnungsvollen Grüßen
    Dr.Hiltrud Schmidt-Faust
    Berthold Schmidt,Dipl.Phys.

  16. Selbst wenn alle bei B ihr Kreuzchen machen würden,würde das nichts daran ändern,daß Heidelberg die Stadt ihrer Bürger ist.

    Die Lebensqualität der in dieser einmaligen Stadt wohnenden Menschen bleibt “ das Maß aller Dinge.“

    Mit hoffnungsvollen Grüßen

    Dr.Hiltrud Schmidt-Faust

  17. Es wäre paradox, wollte man für Vorschlag B das Argument ‚Flair‘ ins Felde führen, wenn man gleichzeitig durch einen grotesken, in ästhetischer Hinsicht völlig deplazierten Neubau dokumentiert, dass einem selbst jegliche Rezeptoren für Flair abhanden gekommen sind.

  18. Plan B wird angepriesen mit dem Flair einer gemütlichen Altstadt: Solche Bauvorhaben zerstören diesen Flair, insofern erübrigt sich diese Frage fast von selbst. die Fahrt vom Bahnhof zur Altstadt dauert 6 Minuten mit den Öffentlichen, kaum eine Stadt hat kürzere Wege zu bieten um an ein Ziel wie die Altstadt zu gelangen. Sollte ihr Flair beibehalten werden, würde sich eine 6-minütige Fahrt vom Bahnhof vielleicht lohnen.

  19. Zu Vorschlag B: Gestern habe ich von einer Professorin gehört, daß ein Uniinstitut einen Kongress in Heidelberg durchführen wollte. 600 Teilnehmer waren avisiert. Es stellte sich heraus, daß zur gleichen Zeit in der Stadthalle eine Ärztetagung stattfinden sollte. Für die Tagungsräume kein Problem, denn die Uni hat große Hörsääle. Der Unikongress geht jetzt nach Nürnberg. Problem: In Heidelberg gibt es für große Kongresse zu wenig Hotelkapazität. Oder in Zahlen ausgedrückt. Den Teilnehmern hätte in Heidelberg und Umgebung (wegen der hohen Belegungszahlen) die Übernachtung pro Person über 200 Euro gekostet. Also bauen wir jetzt die Stadthalle aus, um dann am Bahnhof ein weiteres Hotel zu bauen?

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