S 21: Lange Nacht der B체rgerbeteiligung im Stuttgarter Schlossgarten



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Presseerkl채rung: Lange Nacht der B체rgerbeteiligung im Stuttgarter Schlossgarten

Publiziert am 15. Februar 2012 von Matthias von Herrmann, Parksch체tzer Stuttgart

Parksch체tzer widersetzen sich friedlich der sinnlosen Zerst철rung

Stuttgart, 15. Februar 2012: An die 2.000 Parksch체tzer halten sich zur Stunde im Stuttgarter Schlossgarten auf, um gegen die angek체ndigte, v철llig unn철tigen Abholzung zu protestieren: Die B체rger beteiligen sich vor Ort im Park, da Bahn und Landesregierung Gei횩lers Schlichterspruch nun f체r nichtig erkl채rt haben und damit selbst dieses Minimum an B체rgerbeteiligung aufgek체ndigt haben.

Bis zum Eintreffen der Polizei war die Stimmung sehr gut und gel철st. Der massenhafte Aufmarsch der Polizei durch das GWM entspricht jedoch nicht der von Polizeipr채sident Z체fle im Vorfeld propagierten deeskalierenden Linie. Im Gegenteil: Dieser 체berfallartige Einmarsch wirkt aggressiv und provozierend. Direkt beim Betreten des Schlossgartens setzte die Polizei grundlos Schlagst철cke ein und schubste Umstehende und sogar Journalisten r체cksichtslos zur Seite. Die R채umung der Sitzblockade verl채uft nach ersten Informationen ruppig und grob. Entgegen der mit Polizeipr채sident Z체fle getroffenen Vereinbarung ist das 쉜ote Telefon zur Deeskalation seitens der Polizei nicht erreichbar. Der friedliche Ablauf der Nacht ist allein Verdienst der ruhig und besonnen agierenden Demonstranten.

얝s ist ein Armutszeugnis f체r diese gr체n-rote Landesregierung, dass Kretschmann hinter den Kompromiss der Schlichtung zur체ckgeht, sagt Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Parksch체tzer. 얭PD wie Gr체ne haben sich B체rgerbeteiligung auf die Fahnen geschrieben. Jetzt k체ndigen sie selbst den Kompromiss der Schlichtung auf, den selbst Mappus und die Bahn akzeptiert hatten. Die Regierung zieht es offenbar vor, tausende Polizisten in die Konfrontation einer R채umung zu schicken, anstatt Vermittlungsvorst철횩e wie den von Pr채lat i.R. Klumpp zu nutzen. Diese R채umung des Schlossgartens, zu einem Zeitpunkt, da dies nicht einmal dem Tunnelprojekt Stuttgart 21 nutzt, ist ein Affront gegen alle B체rger.

Die F채llarbeiten bringen das Tunnelprojekt Stuttgart 21 in keiner Weise weiter, auf der entstehenden Brache kann mindestens dieses und n채chstes Jahr nichts gebaut werden.

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