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closeDieser Artikel wurde vor 5 Jahren 4 Monaten 16 Tagen veröffentlicht. Die Informationen in diesem Artikel sind möglicherweise veraltet. Bitte benutzen Sie die Suche oder das Archiv, um nach neueren Informationen zu diesem Thema zu suchen.

Chinesische Ärztedelegation aus Nanning besucht Klinik Sankt Elisabeth

via Klinik Sankt Elisabeth

8766 km haben sie zurückgelegt, um sich während einer 8-tägigen Studienreise durch Europa europäische Krankenhäuser anzuschauen. Die 13-köpfige Delegation von Ärzten des People´s Hospital aus Nanning, der „Grünen Stadt“ im Süden Chinas, besuchte in Deutschland 3 Kliniken: eine in Frankfurt, eine in Stuttgart und eine in Heidelberg: die Klinik Sankt Elisabeth.

Für die chinesischen Mediziner, die in ihrer Klinik der 6,5 Millionen Einwohner zählenden Stadt Nanning mit ca. 1500 Kolleginnen und Kollegen rund ½ Million Patienten pro Jahr versorgen, ist das Kennenlernen der Klinik Sankt Elisabeth ein spannendes Unterfangen. Und so starten sie ihren Besuch direkt in medias res – im OP. In grün gewandet hospitiert eine Gruppe bei Operationen der Kniespezialisten Dr. Jürgen Huber und Dr. Hristo Bahtchevanski, andere schauen Prof. Dr. Desiderius Sabo bei einer Vorfuß-Operation über die Schulter und eine weitere Gruppe erhält einen ersten Eindruck vom plastisch-chirurgischen Operieren in Deutschland durch Dr. Christoph Czermak. Wieder in Alltagskleidung hört man von allen Seiten ein „very clean and very professional“.

Beim Rundgang durch den Kreißsaalbereich und die Zimmer der Entbindungsstation klicken die Fotoapparate pausenlos; der Gynäkologe und Belegarzt der Klinik Wolfgang Heide beantwortet die vielen Fragen: „Ja, in Deutschland ist die Entbindung für die Gebärenden kostenlos. Alles wird von der Krankenkasse bezahlt.“ Staunen. Im überbevölkerten China müssen fast alle Frauen die Entbindungskosten selbst tragen. „Wenn Deutschland mit solch einer Bevölkerungsexplosion wie China zu kämpfen hätte, wäre das Gesundheitssystem hier auch nicht so zahlfreudig“ erklärt der Übersetzer.

Im kürzlich neu eingeweihten Bereich der Klinik mit Räumen des frauenärztlichen Notfalldienstes, des Heidelberger Gebärzimmers, der Anästhesie sowie für Kurse und Veranstaltungen referiert Wolfgang Heide über den wissenschaftlich aktuellen Stand der pränatalen Ultraschalldiagnostik in Deutschland, eines seiner Spezialgebiete. Er berichtet über die Neuerungen v.a. im Bereich des Ersttrimester-Screenings zur Früherkennung von Entwicklungsstörungen des Feten.

Das Programm der Ärztedelegation drängt. Noch schnell Erinnerungsfotos und der Austausch von Geschenken. Der Flieger für den Rückflug wartet bereits in München.

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