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Verband der Musikspielstätten in Deutschland

via halle02

Im Jugendkulturhaus Cairo in Würzburg haben heute 25 Vertreter aus 11 Bundesländern für über 600 Spielstätten einen Bundesverband als Interessensvertretung der Musikspielstätten in Deutschland gegründet. Die LiveKomm vertritt unter anderem namhafte Clubs wie Tresor Berlin, Übel und Gefährlich Hamburg, halle02 Heidelberg, Backstage München und Batschkapp Frankfurt.

„Die Gründung eines Dachverbandes für die vielen bereits existierenden regionalen Netzwerke war lange überfällig“ sagt dazu Karsten Schölermann, der neu gewählte 1. Vorsitzende. Anstoß für den Zusammenschluss waren die Ergebnisse des Spielstättenportraits der Initiative Musik gGmbH Berlin.

Unter anderem waren die großen Netzwerke Clubcommission Berlin, Clubkombinat Hamburg, Klubkomm Köln, aber auch Verbände wie der Jazzverband Baden-Württemberg oder die LAG Rock Niedersachsen vertreten.

Als Vorstand wurden gewählt:

Vorsitzende: Karsten Schölermann (Knust Hamburg), Magnus Hecht (scheune Dresden), Axel Ballreich (Hirsch Nürnberg), Olaf Möller (Clubcommission Berlin).

In den erweiterten Vorstand wurden gewählt:

Dana Bauers (PopKW Rostock), Stefan Bohne (Klubkomm Köln), Norbert Schütz (Musikszene Bremen), Falk Hocquél (Clubkombinat Hamburg), Bernd Schweinar (Verband für Popkultur Bayern), Steffen Deeg (Cairo Würzburg), Michael Schluff (musa Göttingen).

Die LiveKomm möchte die Livemusikspielstätten und die Clubkultur in Deutschland fördern und entwickeln sowie ein Verständnis und positive Rahmenbedingungen für die kulturelle und wirtschaftliche Dimension ihrer Arbeit schaffen. Darüber hinaus wurde der Beitritt in den Europäischen Spielstättenverband Live DMA beschlossen.

Erster Schwerpunkt sind die dringenden Fragen bezüglich der speziellen Abgaben und Steuern im Livemusikbereich. Aktuell werden die von der GEMA neu angekündigten Tarife für Musikwiedergabe heiß diskutiert. „Viele unserer Mitgliedsclubs fürchten um ihre Existenz, hier besteht dringender Handlungsbedarf“, sagt dazu Olaf Möller, der neu gewählte politische Sprecher.

„Allabendlich kommen auf unseren Bühnen Künstler mit Publikum zusammen und erschaffen so Erlebnisse, die prägend und inspirierend für Werte und Stile sind. Das ist die gesellschaftliche und soziale Dimension der Clubkultur“, ergänzt Magnus Hecht, jetzt 2. Vorsitzender der LiveKomm.

Ziel des Verbands ist es, die Vernetzung der musikalischen Spielstätten auf regionalen, länderweiten, bundesweiten und europäischen Ebenen zu fördern und zu ermöglichen.

Weiterhin soll Lobbyarbeit gegenüber Politik und Verwaltungen für Verständnis, Akzeptanz und Unterstützung unsere Spielstätten werben. Die LiveKomm will die Arbeitsbedingungen für musikalische Spielstätten verbessern und Mitglieder beraten. Ferner sollen wissenschaftliche und statistische Erkenntnisse zur Clubkultur erarbeitet werden.

Die in Würzburg gebildeten Arbeitsgruppen der LiveKomm widmen sich folgenden Schwerpunkten:

  • Einen verträglichen GEMA-Tarif erreichen
  • Emissionsgesetzgebung mit Augenmaß
  • Gesetzliche Abgaben wie Künstlersozialkasse, Quellensteuer für ausländische Künstler u.a.
  • Kulturförderung durch reduzierte Umsatzsteuer
  • Austausch und Entwicklung von neuen Fördermodellen für musikalische Spielstätten
  • Kommunikation und Netzwerke

Kontakt und weitere Infos:

www.livemusikkommission.de…

www.facebook.com…

twitter.com…

info@livemusikkommission.de…

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