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Pressemitteilung Stadt Heidelberg

Typ „Harfenbrücke“: So könnte die neue Fuß- und Radwegebrücke zwischen der Bahnstadt und dem Heidelberger Hauptbahnhof künftig aussehen. Bildnachweis: Schlaich Bergermann und Partner

Typ „Harfenbrücke“: So könnte die neue Fuß- und Radwegebrücke zwischen der Bahnstadt und dem Heidelberger Hauptbahnhof künftig aussehen.
Bildnachweis: Schlaich Bergermann und Partner

Die Variante „Harfenbrücke“ soll es sein: Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung vom 23. April 2013 auf eine Form für die drei Fuß- und Radwegebrücken festgelegt, die künftig die Bahnstadt mit den Stadtteilen Bergheim und Wieblingen verbinden sollen.

Eine barrierefreie Harfenbrücke soll den westlichen Vorplatz des Hauptbahnhofs mit dem neuen Bahnhofsplatz Süd in der Bahnstadt verbinden („Brücke Hauptbahnhof“). Eine zweite Harfenbrücke ist zwischen der Da-Vinci-Straße in der Bahnstadt und der Gneisenaustraße nördlich der Bahngleise vorgesehen („Brücke Gneisenaustraße“). Hierbei wird allerdings noch geprüft, ob mit Rücksicht auf das denkmalgeschützte OEG-Gebäude eine alternative Brückenführung möglich ist.

Eine dritte Fuß- und Radwegebrücke kann zu einem späteren Zeitpunkt zwischen der nordwestlichen Bahnstadt und dem Wieblinger Weg realisiert werden, in Form einer Bogenbrücke mit integriertem Treppenabgang. Wie die beiden anderen ist sie Bestandteil der vom Gemeinderat beschlossenen Vorhabenliste und in der Rahmenplanung Bahnstadt enthalten, wird jedoch in den gemeinderätlichen Gremien erst zu einem späteren Zeitpunkt diskutiert werden.

Grundlage für die Entscheidung war eine Machbarkeitsstudie des Ingenieurbüros Schlaich Bergermann und Partner, die die möglichen Brückenvarianten im Hinblick auf ihre Konstruktionsvoraussetzungen und Kosten verglichen hatte. Die Entscheidung für einen Brückentyp war jetzt nötig geworden, um Informationen zur Brückengründung oder zu Statikanforderungen möglichst frühzeitig in die Entwicklung der Baufelder B1 und B2 südlich des Hauptbahnhofs und in die Planung des neuen Kinostandortes westlich der Czernybrücke einfließen lassen zu können.

Die Stadt Heidelberg wird im nächsten Schritt ein Verfahren nach der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) einleiten, um ein geeignetes Ingenieursbüro für die weitere Planung der Harfenbrücken zu finden. Das VOF-Verfahren soll möglichst bis Ende August 2013 abgeschlossen werden.

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