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Das Kuratorium bereichert die Region durch internationale Experten und Persönlichkeiten – Die wichtigen Gremien sind damit komplett

Die inhaltliche Gestaltung der IBA Heidelberg nimmt weiter Form an: Nach Geschäftsstelle und Aufsichtsrat hat das Kuratorium seine Arbeit aufgenommen. Mit der konstituierenden Sitzung des Gremiums legt die Internationale Bauausstellung (IBA Heidelberg) das Startsignal für die inhaltliche Arbeit. Erste Stadtentwicklungsprojekte, die Heidelberg zum internationalen Leuchtturm für Wissen und Lernen im 21. Jahrhundert machen sollen, rücken damit in Sichtweite.

Vertreter aus Wissenschaft, Architektur und Wirtschaft

Das Kuratorium bilden 13 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Architektur und Wirtschaft sowie Vertreter von Stadt und Land. Ihre maßgebliche Aufgabe ist es, die IBA-Geschäftsstelle beim Bewerten und Qualifizieren von Projekten zu unterstützen. Das Kuratorium berät darüber hinaus das IBA-Büro in inhaltlichen Fragen. Die Mitglieder sind auf drei Jahre berufen.

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Von links: Johan Deburchgrave, Rolf Stroux, Michael Braum, Andres Lepik, Undine Giseke, Annette Friedrich, Ulf Matthiesen, Jürgen Layer, Ernst Hubeli, Eckart Würzner, Susanne Frank, Stephen Craig, Carl Zillich, Iain W. Mattaj, Volker Staab. Es fehlt das Kuratoriumsmitglied Andreas Schleicher. Foto: IBA Heidelberg

Im Gremium sind vertreten: Der Künstler Stephen Craig, der Unternehmer Johan Deburchgrave, die Soziologin Susanne Frank, die Landschaftsarchitektin Undine Giseke, der Städtebauer Ernst Hubeli, der Kunsthistoriker Andres Lepik, der Stadtethnologe Ulf Matthiesen, der Bildungsexperte Andreas Schleicher und der Architekt Volker Staab. Mitglieder sind darüber hinaus die Leiterin des Stadtplanungsamts Annette Friedrich, der Geschäftsführer der Heidelberger Gymnasien Jürgen Layer, der Generaldirektor des EMBL Iain W. Mattaj und der Leiter des Universitätsbauamts Rolf Stroux.

Kuratorium definiert Kriterien für IBA-Projekte

„Ohne ein starkes Kuratorium mit einem auch internationalen Renommee kann eine IBA nicht gelingen. Deshalb freue ich mich, dass wir derart qualifizierte Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Kompetenzen für die IBA Heidelberg gewinnen konnten“, sagte IBA-Chef Michael Braum am 2.Juli 2013 nach der ersten Sitzung des Gremiums. Die neu gewählte Vorsitzende Undine Giseke ergänzte: „Die Kuratoriumsmitglieder werden mit der ganzen Breite ihres Wissens und ihrer Erfahrungen Heidelberg unterstützen, wegweisende Projekte für die Stadt von morgen zu entwickeln.“ Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner betonte den interdisziplinären Charakter des Gremiums. „Mit der IBA wollen wir einen Dialog in Heidelberg führen, wie eine Stadt der Bildung und der Wissenschaft von morgen aussehen kann – und das mit der gesamten Stadtgesellschaft. Das Kuratorium ist ein wichtiges Bindeglied zwischen dieser Stadtgesellschaft und Experten und garantiert, dass verschiedene Blickwinkel eingenommen werden.“

Vornehmliche Aufgabe des Kuratoriums wird zunächst sein, Qualitätskriterien für IBA-Projekte zu definieren. Auf dieser Grundlage sollen Heidelberger und Interessierte von außerhalb im Oktober 2013 aufgerufen werden, Ideen und Vorschläge für die IBA einzureichen.

Erste Projekte für den IBA-Herbst 2013

Im September wird die IBA mit ihrem eigens dafür entwickelten Format „IBA_LOCAL“ die Heidelberger Öffentlichkeit zu einem dialogischen Stadtspaziergang in den Boxberg und den Emmertsgrund einladen. Dabei geht es darum, Bildungs- und Lernorte in diesen Stadtteilen anders wahrzunehmen.

Noch im Oktober 2013 folgt ein erstes „IBA_LAB“, bei dem internationale Beispiele für Bildungslandschaften und Campuskonzepten mit Blick auf die Perspektiven für Heidelberg diskutiert werden sollen.

Internationale Bauausstellung Heidelberg (IBA Heidelberg): Wissen schafft Stadt

WissenschafftStadt“ – mit diesem Motto – soll Heidelberg über zehn Jahre zum Labor für die Wissensstadt der Zukunft werden. Das setzt einen breiten stadtgesellschaftlichen Dialog voraus, im Ergebnis dessen sich die Wertschätzung gegenüber dem lebenslangen Lernen nicht zuletzt in der architektonischen Qualität der Orte und Häuser sowie deren städtebaulichen Einbindung widerspiegeln soll. Die Internationale Bauausstellung ist eine städtische GmbH. Das Kuratorium ist neben dem Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung ein zentrales Gremium der IBA.

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