Stadthalle Heidelberg wieder ausgebucht 

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1.400 Fachleute der Psychotherapie tagen im Kongresshaus Stadthalle

Die Stadthalle Heidelberg ist wieder einmal ausgebucht – 1.400 Psychotherapeuten und Berater sowie 80 internationale Referenten kommen in Heidelberg vom 1. bis 4. Mai zum wissenschaftlichen Kongress „Reden Reicht Nicht!?“ zusammen. Zu verdanken ist dies dem Psychologen Bernhard Trenkle. Er ist eine Lichtgestalt in der Hypnotherapie in Deutschland – erst im Oktober letzten Jahres brachte Trenkle 1.600 Fachleute aus den Bereichen Therapie, Beratung und Pädagogik im Kongresshaus Stadthalle Heidelberg zusammen. 

BernhardTrenkle

Alle 13 Veranstaltungsräume der Stadthalle sind belegt – und auch für diesen Kongress wurde ein zusätzliches Schiff angemietet, das am Anleger vor der Stadthalle liegt und als Konferenzschiff weitere Flächen für den Kongress bietet. Die Referenten werden täglich auf diesem Schiff zu Mittag essen. Wegen der Größe der Tagung werden auch Veranstaltungen am Psychologischen Institut der Uni Heidelberg und bei der Katholischen Studentengemeinde stattfinden. 

Bei der Tagung geht es um Konzepte, die über bloßes Reden hinausgehen. Im Mittelpunkt stehen so genannte „Bifokal-Multisensorische Techniken“ in Therapie und Beratung. Es werden neben Hauptvorträgen und Workshops mehrere Symposien auf dem Kongress stattfinden, bei denen sich verschiedenste Experten der therapeutischen Fachwelt gezielt mit einem Thema befassen. Beim Symposium zum Thema „Haut und Gehirn, eine starke Verbindung“ beispielsweise werden mehrere Referenten den Körper als Bühne der Gefühle mit unterschiedlichen Ansätzen aus mehreren Forschungsgebieten beleuchten.

Foto: Lossen
Foto: Lossen

Der Hirn- und Haptikforscher Martin Grunwald stellt seine Erkenntnisse über das Phänomen Selbstberuhigung durch Selbstberührung vor und erläutert die fundamentale Bedeutung des Tastsinns. Die Autorengruppe um den Hirnforscher Gerald Hüther weist darauf hin, dass der Körper einen besonders leichten Zugang zu allen Ebenen des Erlebens und Verhaltens und darüber hinaus zu den im Gehirn abgespeicherten Sinneseindrücken, Gefühlen, unbewusst gesteuerten Verhaltensmustern und frühen Erinnerungen bietet. Zwei weitere Symposien beschäftigen sich mit der modernen Traumatherapie. Weitere Informationen zur Tagung und zu den Referenten finden Interessierte im Internet unter www.redenreichtnicht.de.

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