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/ via Kurpfälzisches Museum Heidelberg /

SEPTEMBER 2014

 

Sonntag, 7.9., 11 Uhr

Kuratorenführung mit Manfred Metzner in der Sonderausstellung „Eine Stadt bricht auf. Heidelbergs wilde 70er“

Führung € 7,- zzgl. Eintritt

 

Mittwoch 10.9.,12.15 – 12.45 Uhr

KUNST AM MITTAG

„Romantik auf der Kaffeetasse. Heidelberger Ansichten.“

Öffentliche Führung mit Dr. Karin Tebbe

 

Sonntag, 14.9.

„Tag des offenen Denkmals“

Motto: Farbe

10.30 Uhr

Prachteinbände für jedermann!

Ab der Mitte des 19. Jh. verändern die neu erfundenen Gold- und Blinddruckpressen die Produktion und

das Aussehen von Bucheinbänden tiefgreifend. Besichtigen Sie solch ein Stück Industriekultur in der

Restaurierungswerkstatt des KMH mit der Papierrestauratorin Yvonne Stoldt.

Treffpunkt: Kasse des KMH

11 Uhr und 15 Uhr

„Ein Raum zum Denken“: Hann Triers Deckengemälde für die Bibliothek des Philosophischen Seminars

der Universität Heidelberg und ihre anschließende Besichtigung vor Ort (Schulgasse 6)

Führungen und Erläuterungen: Dr. Annette Frese

Bitte beachten: begrenzte Teilnehmerzahl!

Anmeldung über das Sekretariat des KMH: Tel.:06221 / 58 34 010

Treffpunkt: Kasse des KMH

 

Mittwoch, 17.9., 20 Uhr

Paranoia – Das legendäre „erotosatanische Damencabaret“ ist wieder da!

Mit Molli Hiesinger und Karin Wiegand

Eintritt: wird noch bekanntgegeben

Ort: Karlstorbahnhof

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Foto: KMH

 

Sonntag, 21.9.

11 Uhr

Kuratorenführung mit Manfred Metzner in der Sonderausstellung „Eine Stadt bricht auf. Heidelbergs wilde

70er“

Führungsgebühr € 7,- zzgl. Eintritt

11 Uhr

53. Bachstunde

MOZARTZYKLUS XI

W.A.Mozart: Sonaten für Klavier und Violine

Walter Forchert, Violine, Arnold Werner-Jensen, Hammerklavier

15 Uhr

Öffentliche Führung in der Sonderausstellung „Eine Stadt bricht auf. Heidelbergs wilde 70er“ mit Eileen Wiesmann

Führung € 3,- zzgl. Eintritt

(letzter Tag der Sonderausstellung!)

 

Mittwoch 24.9.,12.15 – 12.45 Uhr

KUNST AM MITTAG

„Romantik auf der Kaffeetasse. Heidelberger Ansichten.“

Öffentliche Führung mit Dr. Karin Tebbe

 

Samstag, 27.9., 10 bis 17 Uhr

HEIDELBERGER HERBST

Kunsthandwerkermarkt im Innenhof des KMH

 

SONDERAUSSTELLUNGEN

Eine Stadt bricht auf

Heidelbergs wilde 70er

16. Mai bis 21. September 2014

Weltweit vollzieht sich in den 70er Jahren ein fundamentaler politischer und sozialer Wandel. Zahlreiche

technische Neuerungen bahnen sich ihren Weg, besonders im Bereich der Datenverarbeitung, da

Computer nun dank neu gegründeter Firmen wie Apple und Microsoft massentauglich werden. Zugleich

nimmt die Radikalisierung politischer Gruppen zu und mündet Ende der 70er Jahre in eine neue Form des

Extremismus.

Für Heidelberg symbolisiert diese Zeit einen Aufbruch im doppelten Sinne: Gesellschaftliche

Veränderungen treffen auf neue städtebauliche Konzepte. Anti-Atomkraft-Bewegung, Frauen-Bewegung,

Spontis, K-Gruppen, Männergruppen und Wohngemeinschaften – die 70er Jahre waren sicherlich das

Jahrzehnt, das Heidelberg am meisten verändert hat, mit außerordentlichen Nach-und Auswirkungen

bis heute. Sexuelle Revolution, Gegenöffentlichkeit, internationale Solidarität, selbstverwaltete

Alternativprojekte und überbordende Kreativität sind die Schlagworte der Zeit.

Die Studentenbewegung war auf ihrem Höhepunkt angelangt. Parallel dazu beschlossen Stadtverwaltung und

Gemeinderat, die Altstadt durch Sanierungsmaßnahmen gründlich zu verändern und mit dem Emmertsgrund einen

neuen Stadtteil zu schaffen.

In dieser Umbruchzeit, in der die Grundlagen für die großen politischen Veränderungen der 80er Jahre gelegt

wurden, stand Heidelberg neben Berlin und Frankfurt im Zentrum des bundesweiten Interesses.

Zeitzeugeninterviews, „Fundstücke“ aus den 70ern, Gemälde, Grafiken, Filmplakate und Installationen bereiten im

KMH dieses faszinierende Stück Zeitgeschichte auf.

Eine Kooperation mit dem Verlag Das Wunderhorn, dem Historischen Seminar und Institut für Europäische

Kunstgeschichte der Universität Heidelberg

 

„Allerlei Getier“ – Radierungen von Johann Adam Klein

15. Juli – 26. Oktober 2014

44. Studio-Ausstellung der Graphischen Sammlung

Der Zeichner, Maler und Radierer Johann Adam Klein kam 1792 als fünftes Kind eines Weinhändlers in

Nürnberg zur Welt. In seinem 83sten Lebensjahr verstarb der von seinen Zeitgenossen hochgeschätzte

Künstler in München. Diese Wertschätzung, die Klein in seiner Zeit genoss, formulierte u. a. der

Direktor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg, der den Künstler nur wenige Monate

nach dessen Tod als einen der herausragenden Meister der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

bezeichnete. „Seine Radierungen […] werden ihn für immer unsterblich machen“ schrieb von Essenwein

weiter. Eine kleine Auswahl dieser Radierungen ist im Rahmen der Studioausstellung auf der Empore im

Riemenschneidersaal zu sehen.

Tierdarstellungen waren ein zentrales Thema in Kleins künstlerischem Schaffen. Zu seiner Ausbildung bei

dem Zeichner und Kupferstecher Ambrosius Gabler schrieb er selbst: „Herr Gabler bemerkte bald meine

vorherrschende Neigung zum Tierzeichnen und schickte mich oft ins Freie, um Studien von Tieren […] zu

zeichnen, und ich ging fleißig auf den Viehmarkt und auf die Futterplätze der Stadt.“ Dieses besondere

Interesse Kleins zieht sich durch sein gesamtes umfangreiches Oeuvre und findet seinen Niederschlag

in genau beobachteten Studien und mit Liebe zum Detail akribisch ausgearbeiteten druckgraphischen

Bildfindungen.

 

MALSTUBE, die Museumswerkstatt im KMH

 

Montag 10 – 12 Uhr

MuseumsMontag 60plus

Ein Treffpunkt für Leute, die gerne zeichnen, malen und sich für Kunst interessieren.

Infos unter der Tel.-Nr. 58 34 140

Jeden Dienstag 10 – 12.30 Uhr

Museumswerkstatt für Erwachsene

Infos unter der Tel.-Nr. 58 34 140

 

jeweils eine Stunde:

Dienstag 14 – 15 Uhr / 15 – 16 Uhr

ROTBLAUGELB

Farbig ist die Welt: Mit Pinseln und Stiften Farbflächen setzen und Linien zeichnen – für Vorschulkinder ab

4 Jahren

Gefördert von der Dr. Hermann und Ilse Rech-Stiftung

 

Dienstag 16.15 – 17.15 Uhr

„ Geschichten- und Bilderkabinett “

Vorlesen, erzählen, Bilderbücher betrachten… für junge Menschen zwischen 4 und 7 Jahren auf dem Sofa

im Palais Morass

Treffpunkt: Museumskasse

 

Mittwoch 14.30 – 17 Uhr

Malstubenmittwoch

Mit Ton, Pappe, Stein werkeln für Schulkinder, die’s gerne handfest mögen und sich auch für die

vielfältigen Sammlungen des Museums interessieren.

 

Mittwoch 18 – 21 Uhr

„ZAP“ – Die Museumswerkstatt für Jugendliche

Ein Abend für junge Leute ab 13, die Lust zum Malen, Zeichnen, Modellieren und Kunstansehen haben.

Eine Kooperation des KMH mit dem Heidelberger Kunstverein

 

Donnerstag 14.30 – 17 Uhr

Malstubendonnerstag

Malen und zeichnen für Schulkinder mit Freude am genauen Hinsehen und Ideen entwickeln.

 

Stand: 1. August 2014

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