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/ via heg /

Die HEG Heidelberger Energiegenossenschaft eG erhält mit dem Deutschen Solarpreis 2014 in der Kategorie „Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen“ eine der bedeutendsten Auszeichnungen, die im Bereich der Erneuerbaren Energien verliehen werden. Vergeben wird dieser Preis seit 1994 von der
Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V. EUROSOLAR. Die gemeinnützige europaweite Vereinigung setzt sich seit 1988 für den Umstieg auf Erneuerbare Energien ein und ist dabei unabhängig von Parteien, Institutionen, Unternehmen und Interessengruppen.

energiepreis

Foto: EUROSOLAR, SPITZLICHT FOTOGRAFIE. WUPPERTAL. Daniel Schmitt

Der Deutsche Solarpreis wird jährlich in verschiedenen Kategorien an Personen und Institutionen vergeben, die sich um die Nutzung und Anwendung Erneuerbarer Energien besonders verdient gemacht haben, um ihre herausragenden Projekte und Initiativen zu würdigen.

Die feierliche Überreichung des Solarpreises fand am Samstag, dem 25. Oktober 2014 in Witten in Nordrhein-Westfalen statt. Den Deutschen Solarpreis möchte die HEG gemeinsam mit ihren Mitgliedern und allen interessierten Heidelberger Bürgerinnen und Bürgern feiern. Dazu findet am Montag, dem 24. November 2014 um 18 Uhr in der Mehrzweckhalle der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Keplerstraße 87) eine Solarpreis-Feier statt. Bürgermeister Würzner hat sich bereits angekündigt.

Die HEG hat sich mit dem Projekttitel „Innovative Vermarktungsmodelle für die dezentrale Energiewende: Versorgung von Mietern mit Solarstrom vom eigenen Dach“ für den diesjährigen Solarpreis beworben. Durch die Entwicklung innovativer Vermarktungsmodelle für Solarstrom und deren Umsetzung in konkreten Projekten zeigt die HEG Alternativen zur klassischen Einspeisung Erneuerbarer Energien nach EEG auf. In ihrem Pilotprojekt Neue Heimat in Nußloch installierte die Genossenschaft Solaranlagen auf den Dächern von sieben Mehrfamilienhäusern und ermöglicht damit bis zu 116 Mieterinnen und Mietern den Bezug von günstigem Solarstrom vom eigenen Dach. Dadurch können nicht mehr nur Eigenheimbesitzer direkt finanziell profitieren, sondern auch Menschen ohne eigenes Dach zu Mitstreitern einer sozialen und bürgernahen Energiewende werden.

Die gesammelten Erfahrungen aus diesem Projekt stellte die HEG in zahlreichen Veranstaltungen und Veröffentlichungen den verschiedensten Akteuren zur Verfügung und unterstützte diese bei dem Umsetzung ähnlicher Projekte. So konnte das Wissen weitergegeben und die Energiewende in Bürgerhand trotz zunehmend widriger Umstände ein gutes Stück vorangebracht werden, denn innovative Vermarktungsmodelle sind inzwischen elementar, um Solaranlagen noch wirtschaftlich betreiben zu können. Außerdem konnte die HEG bei ihrem Projekt in Nußloch die ersten Erfahrungen als Stromversorger sammeln. Seit diesem Sommer kann die HEG im Verbund der Bürgerwerke, einem deutschlandweiten Zusammenschluss von zahlreichen Energiegenossenschaften, nun auch Ökostrom an alle Interessierten liefern – nicht nur an Menschen, die direkt in den Gebäuden wohnen, auf denen Solaranlagen installiert sind. Strom aus Erneuerbaren Energien wird somit nicht mehr nur erzeugt, sondern auch direkt vermarktet, sodass sich der Kreis einer nachhaltigen Stromversorgung schließt und die HEG zu einer Erzeuger-Verbraucher Gemeinschaft aufsteigt.

 

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