closeDieser Artikel wurde vor 1 Jahr 9 Monaten 7 Tagen veröffentlicht. Die Informationen in diesem Artikel sind möglicherweise veraltet. Bitte benutzen Sie die Suche oder das Archiv, um nach neueren Informationen zu diesem Thema zu suchen.

Der Heidelberger HardChor „premiert“ sein 9. Live-Programm im Heidelberger Theater

/ von Nils Herbstrieth /

20 gestandene Männer und ein „Vorsteher“ – das ist der Heidelberger HardChor. Gerade feierten Sie mit Sondertour und Festvorstellung ihr 25-jähriges Jubiläum, schon folgt das nächste Live-Programm. Im natürlich ausverkauften Theatersaal stellten Sie „Ihr Neuntes“ vor: „Männerschicksale 9 – Mehr als das Summen aller Teilchen“

Bei der Premiere wurde das Publikum erstmals Zeuge einer privaten Chorprobe, als sich der Vorhang zu früh öffnete und den gesamten Chor in Zivil und ungeschminkt entblößte. Da werden nicht nur Stimmen trainiert, nein die ganzen (Klang)Körper müssen ran. Auch das Programm wird noch mal „abgestimmt“, das letzte Wort hat … natürlich der „Meister“ wie sie ihn liebevoll nennen.

[slideshow_deploy id=’94777′]

Alle Fotos: Beatrix Bossle

Das neue Programm ist wie immer bunt gemischt, internationale Originale (Sunny Money, Show must go on, Scarbourough Fair …), deutsche Raritäten (Piloten lügen, Woran denkst Du?, …) und individuelle Eigenkompositionen (Fremd bestimmt, Beide Dase däuft …). Dazwischen zeigen die einzelnen „Chormödianten“ ihr durchweg vorhandenes Bühnentalent mit persönlichen und unpersönlichen Geschichten die zufällig immer zum nächsten Song passen und so durch das Programm führen.

Im neuen Theatersaal kam die stimmlich – klangliche Qualität und damit auch die Feinheiten der Arrangements der Männersänger richtig gut zur Geltung. Der Sound war wirklich hervorragend. Mehr Qual als Qualität sind leider die Theatersitze, als 190 cm Mann kommt man sich darauf vor wie der Affe auf dem Schleifstein.

Erst nach drei Stunden und 21 Liedern durfte das Publikum die Sitze wieder hochklappen (dazwischen gab es allerdings auch für das Publikum Steh- und Lockerungsübungen, „wer nicht wiederstehen konnte durfte sitzen bleiben“).

„Das Neunte“ ist ähnlich wie bei Beethoven „Die Neunte“ besonders zu empfehlen. Beste Unterhaltung für alle, die Chorgesang, Comedy und Wortwitz mit und ohne Tiefgang zu schätzen wissen.

Der Meister, Vorsteher, Dirigent, Komponist, Texter, Arrangeur, Antreiber, Umtreiber, Stimmgabelschwinger, Schnippselwerfer …. ist natürlich Bernhard Bentgens.

Und hier der Rest der Mannschaft:

Erster Tenor – Peter Saueressig, Dominique Mayr, Leander Altenberger, Marcus Dietenberger, Claus Kremose
Zweiter Tenor – Thomas Schalla, Friedemann Stock, Heribert Mohr, Peter Antony, Stephan Rohn
Erster Bass – Jörg Kraus, Arnd Küppers, Jürgen Stroop, Manfred Kern, Davide Quartero
Zweiter Bass – Michael Sutor-Wernich, Thomas Städtler, Bernhard Heuvelmann, Jürgen van de Laar, Andreas Diebold

Wer an diesem Abend nicht dabei sein konnte, hat in diesem Jahr nur noch einmal die Gelegenheit, das brandneue Programm mit Liedern von Queen, den Ärzten, Rio Reiser, Thomas Pigor und Bernhard Bentgens zu erleben: Am Samstag, 29. November, 20:00, in der Weinheimer Stadthalle.

Karten im Vorverkauf gibt es hier: www.adticket.de…Mannerschicksale-IX-Heidelberger-Hardchor.html




Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *