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„Die Lebenshilfe Heidelberg“ und die Offenen Hilfen

/ via Lebenshilfe Heidelberg /

Jahresprogramm2015_V5.pdfRund ums Jahr unterstützen und beraten die Offenen Hilfen der Lebenshilfe Heidelberg Menschen mit geistiger Behinderung und deren Familien. Sie leisten Netzwerk-Arbeit, betreuen Familienangehörige mit Beeinträchtigungen, machen Wohn-Training. Jetzt liegt das Jahresprogramm für 2015 druckfrisch vor.

Gleich das Coverbild weckt Sommerferiengefühle: Zwei sportlich gekleidete, gut gelaunte Reisende stehen grinsend am Ufer eines Sees. Die 83 Seiten starke Broschüre wendet sich damit vor allem an die, die mal raus wollen. Es gibt umfassende Informationen zu den geplanten Gruppenreisen für Groß und Klein, beispielsweise an den Bodensee und in den Schwarzwald, aber auch in die Niederlande und nach Griechenland. Wer lieber alleine unterwegs ist, kann eine begleitete Einzel- oder Familienreise in Anspruch nehmen.

Im abwechslungsreichen Ferienprogramm für Kinder findet man auch 2015 wieder die Zirkusschule, die in Kooperation mit dem Jugendförderverein „Anpfiff ins Leben“ und dem Kinder- und Jugendzirkus Peperoni gestaltet wird. Kinder und Jugendliche, die die beliebten Ferienpass- Angebote der Stadt Heidelberg nutzen möchten, bekommen auf Wunsch einen Betreuer zur Seite gestellt, der sie zu ihren Lieblingsveranstaltungen begleitet. Alle Angebote stehen auch Menschen ohne Behinderung offen.

ce0ecb10f3Doch ist das Jahresprogramm nicht nur eine Bereicherung für die Planung der nächsten Ferien. In einfacher Sprache informiert es über die aktuellen Beratungs- und Betreuungsangebote der Offenen Hilfen. Mit dem Anliegen, Informationen in so leichter Sprache wie möglich aufzubereiten, ist das Jahresprogramm ein Aushängeschild der Lebenshilfe Heidelberg für die gesellschaftliche Inklusion von Menschen mit Behinderung.

Das Jahresprogramm der Offenen Hilfen liegt in den Einrichtungen der Lebenshilfe Heidelberg sowie in Ämtern und Schulen der Stadt aus. Es kann telefonisch unter der Nummer 06221/ 339 230 bestellt sowie online auf www.offene-hilfen-heidelberg.de… aufgerufen werden.

Geschäftsstelle – Heidelberger Werkstätten – Integrative Kindergärten Pusteblume – Wohnstättenverbund – Offene Hilfen

Die Offenen Hilfen

leichtesprache_portal (1)Die Offenen Hilfen begleiten Menschen mit geistiger Behinderung in ihrem Bestreben, gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen. Die Offenen Hilfen verstehen sich als Dienstleister für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen. Auf jeden Menschen, seine Vorlieben und Bedürfnisse, stellen sich die Mitarbeiter neu ein. Die Unterstützung wird entweder in der Nähe des Wohnortes angeboten (etwa bei den Tagesgruppen) oder die Assistenten kommen direkt zum Klienten, um die erwünschte Leistung zu erbringen (etwa beim Familienunterstützten Dienst oder beim Ambulant Unterstützten Wohnen).

Die Leitideen der Offenen Hilfen sind: Das Normalisierungsprinzip: Jeder Mensch soll ein Leben führen können, das so normal wie möglich ist. Die Selbstbestimmung: Jeder Mensch entscheidet selbst über sich und die Lebensumstände, in denen er leben will. Die soziale Integration: Niemand darf aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.

Über die Lebenshilfe – Mittendrin statt nur dabei: Jeder Mensch soll sein Leben so gestalten können, wie es ihm entspricht. Auch Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Der Lebenshilfe geht es um jeden einzelnen Menschen. Darum, dass seine Grundrechte nicht beschnitten werden, dass seine Würde geachtet und er nicht diskriminiert wird. Der Verein setzt sich dafür ein, dass die Teilhabe von Menschen mit Behinderung gesichert ist, dass sie selbstverständlich als vollwertige Mitglieder in der Gesellschaft leben können.

Gegründet wurde die Lebenshilfe 1958 von Eltern und Fachleuten in Marburg. Von Anfang an sollte der Verein bundesweit ausgerichtet sein. Schnell entstanden überall in der Bundesrepublik Deutschland Orts- und Kreisvereinigungen der Lebenshilfe. 523 solcher Orts- und Kreisvereinigungen gibt es heute bundesweit. Sie sind rechtlich eigenständig und zu 16 Landesverbänden und zur Bundesvereinigung zusammengeschlossen.

Die Ortsvereinigung Heidelberg: Am 11. April 1961 wurde die Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind e. V. Ortsvereinigung Heidelberg von einer Gruppe von Eltern, Ärzten und Psychologen gegründet. Es war die 37. Ortsvereinigung der Lebenshilfe in der BRD. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig und als gemeinnützig anerkannt. Seine Aufgabe ist es, alle Maßnahmen und Einrichtungen zu fördern, die eine wirksame Lebenshilfe für Menschen aller Altersstufen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und ihre Angehörigen bedeuten. Derzeit profitieren etwa 600 Menschen vor allem aus der Stadt Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis vom Beratungs-, Betreuungs- und Versorgungsnetz der Lebenshilfe Heidelberg – in den integrativen Kindergärten Pusteblume, bei den Heidelberger Werkstätten, beim Wohnstättenverbund oder bei den Offenen Hilfen.

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