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closeDieser Artikel wurde vor 2 Jahren 1 Monat 6 Tagen veröffentlicht. Die Informationen in diesem Artikel sind möglicherweise veraltet. Bitte benutze die Suche oder das Archiv, um nach neueren Informationen zu diesem Thema zu suchen.

Polizeipräsidium Mannheim

Stadtgebiet Heidelberg

Heidelberg: Feuerwehreinsatz in der Emmertsgrundpassage – Essen auf dem Herd vergessen
Am Montagabend, zwischen 17:30 Uhr und 18:30, kam es zu einem Brand in einer Wohnung in der Emmertsgrundpassage. Ein Mann verständigte die Polizei, da er den Alarm eines Rauchmelders und Brandgeruch wahrnahm. Vor Ort brach die Feuerwehr die Tür der betroffenen Wohnung auf, da auf mehrfaches Klingeln und Klopfen niemand geöffnet hatte. Auf dem eingeschalteten Herd konnte angebranntes Essen festgestellt werden. Der Wohnungseigentümer befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht in seiner Wohnung.

Heidelberg: 13-jähriges Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt – Zeugen gesucht
Bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag in Heidelberg erlitt ein 13-jähriges Mädchen schwere Verletzungen. Das Mädchen überquerte gegen 16.30 Uhr einige Meter nach der Fußgängerampel in Höhe des Montpellier Platzes unachtsam die B37, und stieß dabei mit dem Wohnmobil eines 41-Jährigen zusammen, das vom Karlstor kommend stadtauswärts fuhr. Die 13-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Aufgrund ihrer Kopfverletzungen konnte der Notarzt vor Ort Lebensgefahr nicht ausschließen. Über ihren derzeitigen Gesundheitszustand liegen keine weiteren Informationen vor. Am Wohnmobil entstand lediglich geringer Sachschaden.
Während der Unfallaufnahme war die B37 zwischen Karlstor und Bismarckplatz kurzzeitig gesperrt, es ergab sich ein Rückstau in beide Richtungen, der sich nach Aufhebung der Sperrung aber rasch auflöste.
Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Verkehrskommissariat Heidelberg, Tel.: 0621/174-4140 in Verbindung zu setzen.

Heidelberg: Staatsanwaltschaft Heidelberg erwirkt Haftbefehl gegen 56-jährigen Tatverdächtigen wegen des dringenden Tatverdachts des Raubs und der versuchten räuberischen Erpressung in Straßenbahn
Staatsanwaltschaft Heidelberg erwirkt Haftbefehl gegen 56-jährigen Tatverdächtigen wegen des dringenden Tatverdachts des Raubs und der versuchten räuberischen Erpressung in Straßenbahn – couragierte Zeugen halten Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest – Geschädigte gesucht
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim
Wegen des dringenden Verdachts des Raubes und der versuchten räuberischen Erpressung hat die Staatsanwaltschaft Heidelberg einen Haftbefehl gegen einen 56-jährigen Tatverdächtigen aus Heidelberg erwirkt. Der Mann soll am Sonntag gegen 13.30 Uhr in der Straßenbahn der Linie 23 in Richtung Heidelberg unterwegs gewesen sein, als er in Höhe der Haltestelle Rohrbach Markt einer Frau unvermittelt ins Gesicht geschlagen und ihr Handy weggenommen haben soll. Nachdem der Fahrer zu Hilfe geholt wurde, habe dem 56-Jährigen das Handy wieder abgenommen und der Geschädigten ausgehändigt werden können. Anschließend sei der Mann der Straßenbahn verwiesen worden.
Kurze Zeit später habe der Tatverdächtige die Straßenbahn der Linie 24 in Richtung Innenstadt bestiegen und dort gegen 14 Uhr eine Frau in der Höhe der Römerstraße von hinten am Kopf gepackt und die Herausgabe ihres Handys gefordert. Zwei couragierte Fahrgäste kamen der Geschädigten jedoch sofort zu Hilfe und hielten den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei auf dem Bismarckplatz fest.
Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille.
Der Tatverdächtige wurde nach Eröffnung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizei dauern derzeit noch an. Die bislang unbekannte Geschädigte des Vorfalls in der Straßenbahn der Linie 23 sowie weitere Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0621/174-5555 bei der Kriminalpolizei in Heidelberg zu melden.

Heidelberg: Drei Verletzte nach Auseinandersetzungen im Patrick-Henry-Village
Wie bereits berichtet, kam es am Montagmittag zu einer größeren Auseinandersetzung in einer Heidelberger Asylbewerberunterkunft. Ein Bewohner syrischer Herkunft soll einem anderen, aus Afghanistan stammenden Mann, gegen 11.30 Uhr im Bereich einer Wartezone vor dem Registrierungsbüro einen Stuhl auf den Kopf geschlagen haben, wodurch dieser eine Platzwunde erlitt. Hierauf kam es zu tumultartigen Szenen mit bis zu 300 Beteiligten, in deren Verlauf zwei weitere Personen leicht verletzt wurden. Nur mit starken Polizeikräften konnte die Situation unter Kontrolle und die beiden rivalisierenden Gruppen auseinandergebracht werden. Insgesamt fünf Personen waren zunächst vorläufig festgenommen worden, wurden jedoch kurze Zeit später wieder entlassen. Es wurden Ermittlungen hinsichtlich des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Landfriedensbruchs aufgenommen. Insgesamt waren knapp 80 Beamte im Einsatz. Um weitere Auseinandersetzungen zu vermeiden, zeigte die Polizei bis in die Nacht verstärkt Präsenz, es kam jedoch zu keinen weiteren Vorkommnissen. Ursache für die Auseinandersetzungen dürfte gewesen sein, dass sich eine Gruppe gegenüber der anderen hinsichtlich ihrer Registrierung benachteiligt fühlte. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

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