skip to Main Content
closeDieser Artikel wurde vor 1 Jahr 11 Monaten 24 Tagen veröffentlicht. Die Informationen in diesem Artikel sind möglicherweise veraltet. Bitte benutzen Sie die Suche oder das Archiv, um nach neueren Informationen zu diesem Thema zu suchen.

Presseinformation der Stadt Heidelberg

Nach der Verleihung der Bürgerplaketten kommen die Träger gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner (l) im Rathausfoyer zum Gruppenbild zusammen. Bild: Philipp Rothe, 27.11.2015

Nach der Verleihung der Bürgerplaketten kommen die Träger gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner (l) im Rathausfoyer zum Gruppenbild zusammen.
Bild: Philipp Rothe, 27.11.2015

Bürgerinnen und Bürger Heidelbergs, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzen, haben am 27. November 2015 bei einer Feierstunde im Großen Rathausaal die Bürgerplakette der Stadt Heidelberg erhalten. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner überreichte 24 Bürgerplaketten.

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner dankte den Geehrten bei der Verleihung der Bürgerplaketten: „Sie engagieren sich, wo andere sich nur um sich selbst kümmern, Sie unterstützen dort, wo Unterstützung gebraucht wird und fördern ein soziales Miteinander, ohne das keine Gesellschaft gedeihen kann. Ihr ehrenamtliches Engagement zeigt eine Hilfsbereitschaft, die unseren Mitbürgern Hoffnung, eine Perspektive und auch mehr Lebensqualität gibt: Damit sind Sie ein Vorbild, das in unserer Zeit dringend gebraucht wird. Dafür wollen wir Ihnen heute gemeinsam ‚Danke‘ sagen – der Gemeinderat, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und auch ich persönlich.“

Mit der Bürgerplakette 2015 wurden in den Stadtteilen ausgezeichnet: Dorle und Hans-Peter Müller (Altstadt), Dieter Bartmann (Bahnstadt), Ingo Smolka (Boxberg), Dr. Hans Hippelein (Emmertsgrund), Wilhelm Barth (Handschuhsheim), Lothar Brinzer (Handschuhsheim), Bert Burger (Handschuhsheim), Werner Mechler (Kirchheim), Emil Stoll (Kirchheim), Gisela und Harrold Glasstetter (Neuenheim), Dr. Friedrich von Massow (Neuenheim), Jochen Matheis (Pfaffengrund), Hella Knauber (Rohrbach), Ludwig Schmidt-Herb (Rohrbach), Gerhard Röhlen (Weststadt), Fritz Haaß (Wieblingen) und Dagmar Welker (Ziegelhausen). Gesamtstädtisch wurden ausgezeichnet: die Freiwillige Feuerwehr Pfaffengrund, Reiner Herbold, Margarethe Müller, Hans-Dieter Riegler, Amrei Schmidt, Prof. Dr. Hans-Peter Vosberg und Volker Horsch.

Eine Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements
Im Jahr 2001 wurde mit der Stiftung der Bürgerplakette eine Ehrung geschaffen, um den Einsatz von engagierten Bürgerinnen und Bürgern für das Gemeinwesen in besonderer Weise anzuerkennen. Menschen, die sich durch ehrenamtlichen, persönlichen Einsatz für das Gemeinwohl verdient gemacht haben, können ausgezeichnet werden – unabhängig von ihrem Alter und von der Dauer des freiwilligen Engagements. Es können Einzelpersonen oder Gruppen geehrt werden. Zum 1. Juli 2013 wurde die Satzung über die Stiftung der Bürgerplakette geändert. Danach werden jetzt maximal 27 Bürgerplaketten in einem Jahr verliehen. Für die 15 Stadtteile sind insgesamt 24 Plaketten vorgesehen, die restlichen drei Bürgerplaketten sind für gesamtstädtische Vorschläge reserviert.

Jedes Jahr schlagen Mitglieder der Stadtteilvereine, der Bezirksbeiräte, des Gemeinderats und der Stadtverwaltung Personen vor. Heidelberger Bürgerinnen und Bürger können über diese Gremien ebenfalls Empfehlungen aussprechen. Der Gemeinderat entscheidet über die vorgeschlagenen Kandidaten.

Die Trägerinnen und Träger der Bürgerplakette 2015

Ausgezeichnete Bürgerinnen und Bürger

Dorle und Hans-Peter Müller (Altstadt)
Dorle und Hans-Peter Müller engagieren sich seit rund 40 Jahren im Verein Alt-Heidelberg e.V. Von Anfang der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre war Hans-Peter Müller als Vorstandsmitglied zuständig für die Jugendarbeit. Mit Vorlesestunden im Amtsstübl, historischen Schnitzeljagden und Stadtrallys hat er immer wieder Kinder und Jugendliche begeistert. Beide sind unverzichtbare Mithelfer beim alljährlichen Brückenfest. Dorle Müller ist verantwortlich für die Einteilung der vielen Brückenfesthelfer und ist zusammen mit ihrem Ehemann auch selber am Festwochenende oft rund um die Uhr im Einsatz. Bis 2013 war sie darüber hinaus für das „Helferfest“ verantwortlich. Gemeinsam mit ihrem Ehemann ist sie auch beim Seniorenherbst in der Stadthalle engagiert. Hans-Peter Müller begleitete zudem die Umbau- und Renovierungsarbeiten am Klingentor und der Klingenteichturnhalle.

Dieter Bartmann (Bahnstadt)
Dieter Bartmann ist einer der Initiatoren des Stadtteilvereins Bahnstadt. In seiner Funktion als Vorstandssprecher tritt er seit 2012 stets als Mittler zwischen Verwaltung und Bürgern des Stadtteils ein. Sein Engagement hat wesentlich dazu beigetragen, dass Lösungen für viele Herausforderungen innerhalb des neuen Stadtteils gefunden werden konnten und sich bürgerschaftliches Gemeinleben innerhalb der Bahnstadt etabliert hat. Er opfert Urlaub und Freizeit und steht allen Bewohnern jederzeit mit Rat und Information zur Seite.

Ingo Smolka (Boxberg)
Ingo Smolka ist seit über 30 Jahren ehrenamtlich engagiert mit dem Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen Boxberggemeinde Heidelberg. Er leitete Jugendgruppen, betreute die offene Jugendarbeit sowie den Jugendaustausch mit der ostdeutschen Partnergemeinde und half bei der Durchführung von Kinder- und Jugendfreizeiten. Er war Mitglied des Ältestenkreises der Boxberggemeinde des Evangelischen Kinder- und Jugendwerkes Heidelberg. Ingo Smolka arbeitete im Jugendhilfeausschuss der Stadt Heidelberg mit, von 1997 bis 2000 als Jugendschöffe beim Landgericht. Seit 2008 ist er im Vorstand des Kinder- und Jugendzirkus‘ Peperoni und organisiert dort Festivals und Weihnachtsvorstellungen. Er ist im Freundeskreis der Waldparkschule und im Elternbeirat der Landhausschule tätig und engagiert sich seit 2008 im Vorstand des Stadtteilvereins, dessen 1. Vorsitzender er seit 2011 ist.

Dr. Hans Hippelein (Emmertsgrund)
Dr. Hans Hippelein setzt sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in mehreren Funktionen intensiv für seinen Stadtteil ein. Er ist Vorsitzender des Stadtteilvereins Emmertsgrund und vertritt diesen im Bezirksbeirat und in der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) der Vereine. Er ist Mitgestalter der Stadtteilzeitung EmBox und Initiator von „Kunst im Emmertsgrund“, aus der sich der Verein „em.art“ entwickelt hat. Darüber hinaus war er Mitbegründer und viele Jahre Schriftführer des Kulturkreises Emmertsgrund-Boxberg e.V. Er hat sich für seinen Stadtteil sehr verdient gemacht.

Wilhelm Barth (Handschuhsheim)
Seit Jahrzehnten ist Wilhelm Barth in zahlreichen Vereinen Handschuhsheims aktiv, im Gesangverein Thalia beispielsweise seit 1946. In 2011 wurde er für 65 Jahre aktive Sängertätigkeit geehrt. Viele kennen ihn als Teil des früheren Gesangsquartetts „Die Hendsemer Löwen“ und als Mitglied des Theaterensembles der Thalia. Mit seinem Engagement beim Stadtteilverein Handschuhsheim und seinen zahlreichen Beiträgen im „Handschuhsheimer Jahrbuch“ leistet er seit fast 20 Jahren einen wertvollen Beitrag zum kulturellen Leben im Stadtteil. Als Mitbegründer der Geschichtswerkstatt Handschuhsheim, Mitglied der Schutzgemeinschaft Heiligenberg, des Orchestervereins Handschuhsheim und früherer Instrumentenwart der Heidelberger Harmonika-Freunde e.V. hat er sich in besonderer Weise verdient gemacht.

Lothar Brinzer (Handschuhsheim)
Lothar Brinzer ist langjähriges Mitglied in der Schützenvereinigung 1910/25 e.V. Alt Handschuhsheim. Bereits 1984 erfolgte seine Wahl in den Vorstand des Vereins. Hier hat Lothar Brinzer verschiedene Funktionen wahrgenommen, unter anderem war er Zeug- und Gerätewart. 1991 folgte zudem die Wahl zum Jugendleiter. Seit 1997 betreut er die aktiven Vereinsmitglieder im sportlichen Bereich als Sportleiter. Wegen seines außerordentlichen Engagements und seiner langjährigen Mitgliedschaft wurde er von der Schützenvereinigung 2011 zum Ehrenmitglied ernannt. Mittlerweile ist er 2. Vorsitzender des Vereins.

Bert Burger (Handschuhsheim)
Bert Burger ist Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Heiligenberg. Neben der Vereinsarbeit organisiert er mehrmals im Jahr Führungen und engagiert sich bei der Erhaltung der Klosterruinen St. Michael und St. Stephan auf dem Heiligenberg, indem er zum Beispiel die kostenlose Bauleitung als Architekt bei notwendigen Restaurierungen übernimmt. Die Bewahrung und Dokumentation von Kulturdenkmälern und deren Geschichte sind ihm auch über seinen Stadtteil hinaus ein wichtiges Anliegen.

Werner Mechler (Kirchheim)
Werner Mechler engagiert sich seit vielen Jahren in zahlreichen Vereinen und in der Kirchengemeinde St. Peter in Heidelberg-Kirchheim. Er ist langjähriger 2. Vorsitzender des Stadtteilvereins und Redaktionsmitglied der Stadtteilzeitung „Kerchemer Wind“. Er verwaltet ehrenamtlich das Bürgerzentrum, innerhalb der Kirchengemeinde ist seine Mitwirkung bei Festen und Veranstaltungen nicht wegzudenken. Seit 1974 ist er ehrenamtlicher Chorleiter der „PetersSingers“. Er gilt als Initiator, Motor und Organisator vieler musikalischer Veranstaltungen, er kümmert sich im Heimatmuseum um das Brauchtum. Beim Sommerzug bei der Kerwe oder einer anderen Veranstaltung des Stadtteilvereins ist Werner Mechler stets dabei. Als Lehrer „Lämpl“ liest er den Besuchern der jährlichen Straßenkerwe die Leviten.

Emil Stoll (Kirchheim)
Emil Stoll ist seit 1957 beim Freien Turn und Sportverein 1907 e.V. in Kirchheim aktiv. Neben seiner Mitgliedschaft im Spielmannszug des Vereins und seiner Funktion als Abteilungsleiter Handball war er über 40 Jahre ehrenamtlicher Geschäftsführer mit großer finanzieller Verantwortung. In diese Zeit fielen der Ausbau der Sportanlagen, der Umbau des Vereinsgebäudes an der Pleikartsförster Straße und die Einhundertjahrfeier der Freien Turner Kirchheim (2007). Noch heute ist Emil Stoll im Verein als Beisitzer und „Senior-Experte“ bei der Fortbildung ehrenamtlicher Funktionsträger aktiv. Der faire Umgang miteinander war und ist eines seiner wichtigsten Leitmotive.

Gisela und Harrold Glasstetter (Neuenheim)
Gisela und Harrold Glasstetter sind seit 2003 sehr vielfältig im Pflegeheim St. Hedwig engagiert. Sie leisten Hol-und Bringdienste, besuchen Heimbewohner und helfen in den Wohnbereichen, bei Festen sowie bei Gartenprojekten mit. Zudem kocht und backt Gisela Glasstetter für die Heimbewohner. Ihr Mann plant für die Gruppennachmittage die wöchentlichen Gerichte und kauft die Lebensmittel ein. Seit mehr als neun Jahren kümmert sich das Ehepaar besonders um Menschen mit Demenz in der ambulanten Betreuungsgruppe. Gisela und Harrold Glasstetter haben immer ein Ohr für die Sorgen und Nöte der Angehörigen. Sie sind mit dem Pflegeheim St. Hedwig und den dort lebenden Menschen eng verbunden.

Dr. Friedrich von Massow (Neuenheim)
Dr. Friedrich von Massow hat sich für den Stadtteil Neuenheim sehr verdient gemacht: Seit vielen Jahren setzt er sich intensiv für den Erhalt des städtebaulichen Charakters, den Klimaschutz und die Verbesserung der Lebensbedingungen in dem Stadtteil ein. Als Initiator der Bürgerinitiative für eine Erhaltungssatzung (EHS) in Neuenheim hat er zum Schutz wertvoller historischer Bausubstanz im Stadtteil beigetragen – beispielsweise im „Englischen Viertel“ und bei der ARI-Villa mit Park. Mit von ihm angeregten, breit durchgeführten Unterschriftenaktionen weist er immer wieder auf die Einhaltung der EHS und die Beachtung von Erhaltungs- und wichtigen Standortfragen bei Einzelprojekten hin.

Jochen Matheis (Pfaffengrund)
Jochen Matheis engagiert sich seit zwölf Jahren ehrenamtlich in der Villa Nachttanz. Von 2003 bis 2011 war er Vorsitzender des Vereins zur Förderung junger Kultur. Mit seinem Engagement trägt er wesentlich zur Förderung von Nischen- und Alternativkultur in Heidelberg bei. Jochen Matheis koordiniert sämtliche Umbau- und Sanierungsarbeiten, führt diese auch zu großen Teilen aus und kümmert sich um Haustechnik, Garten, Programmgestaltung sowie vereinsinterne Kommunikationsprozesse. Allein in den vergangenen drei Jahren hat er über 2000 ehrenamtliche Arbeitsstunden angesammelt. Ohne sein Engagement könnte ein Programm auf so hohem Niveau ohne städtische Zuschüsse nicht angeboten werden.

Hella Knauber (Rohrbach)
Hella Knauber setzt sich für den Stadtteil Rohrbach außerordentlich ein. Seit fast 20 Jahren ist sie als ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Heimatmuseum Rohrbach aktiv. Dort führt sie vor allem Schulklassen, Kindergartengruppen und erwachsene Besucher durch die Einrichtung. Darüber hinaus ist sie auch bei allen Veranstaltungen des Stadtteilvereins Rohrbach e.V. im Einsatz, etwa beim Seniorenherbst, Sommertagsumzug und Weihnachts- sowie Ostermarkt. Insgesamt 47 Jahre lang, von 1958 bis 2005, fungierte sie als Übungsleiterin für Kinder-, Jugend- und Leistungsturnen beim Turnerbund 1889 Rohrbach e.V.

Ludwig Schmidt-Herb (Rohrbach)
Ludwig Schmidt-Herb engagiert sich seit vielen Jahren im Stadtteilverein Rohrbach: Bis 2014 war er 17 Jahre lang Schriftführer, im Team des Rohrbacher Heimatmuseums ist er weiterhin aktiv beteiligt. Darüber hinaus hat er eine Chronik zu dem Stadtteil erstellt und mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen zur Rohrbacher Geschichte das Bild des Stadtteiles entscheidend mitgeprägt. Ludwig Schmidt-Herb gilt als „Rohrbacher Original“. Mit vielen Anekdoten aus seinem Repertoire beschreibt er Lokalgeschehen sehr zutreffend und mit viel Witz. Als Betreiber der Eichendorff-Buchhandlung, die unter anderem Literatur zu lokalen und regionalen Themen aufweist, ist er wichtiger Bestandteil des Ortslebens.

Gerhard Röhlen (Weststadt) Gerhard Röhlen ist seit 1987 Mitglied im Stadtteilverein West-Heidelberg e.V. und war bis 2010 Vertreter im erweiterten Vorstand. Er unterstützt den Verein jährlich bei der Organisation des Sommertags- und Martinsumzugs. Auch bei anderen Veranstaltungen ist Gerhard Röhlen stets als tatkräftiger Helfer zur Stelle. Sehr engagiert ist er auch in der Pfarrgemeinde Philipp Neri: 15 Jahre gehörte er dem Pfarrgemeinderat an und auch im Stiftungsrat war er aktiv. Bei Veranstaltungen der Pfarrgemeinde ist er regelmäßig zusammen mit seiner Frau Margarete im Einsatz. Beim Freundeskreis der Pfadfinder in St. Bonifaz fungiert er zudem als Materialwart.

Fritz Haaß (Wieblingen)
Fritz Haaß ist im Stadtteil Wieblingen sehr vielfältig ehrenamtlich engagiert. Seit 2005 ist er als Protokollführer im Vorstand des Stadtteilvereins Wieblingen aktiv. Auf seine Initiative hin wurde im Stadtteil eine Bürgersprechstunde eingeführt. Auch bei der Umsetzung der Aktion „Bänke für Wieblingen“ war er maßgeblich beteiligt. Veranstaltungen zur Brauchtumspflege – zum Beispiel den Sommertagsumzug, das Mai-Ansingen und das Wieblinger Neckarfest – unterstützt Fritz Haaß mit seinem Knowhow regelmäßig im technischen und organisatorischen Bereich. Beim TSV Wieblingen 1887 e.V. übt er seit über 20 Jahren das Amt des Schriftführers aus. Dem Vorstand der TSV-Tennisabteilung gehört er seit langer Zeit an. Dabei ist ihm die Jugendarbeit ein besonderes Anliegen.

Dagmar Welker (Ziegelhausen)
Dagmar Welker ist Gründungsmitglied und seit 2010 Ehrenmitglied des Stadtteilvereins Ziegelhausen und Peterstal e.V. Seit mehr als 50 Jahren ist sie auf nahezu jedem Fest in Ziegelhausen zu treffen, um von den Veranstaltungen zu berichten. Ohne ihr Engagement, vor allem ohne ihre Fotos, gäbe es keine ausführliche Dokumentation in der Stadtteil-Rundschau und anderen Vereinspublikationen. Ihr gelingt es immer wieder, das kulturelle Leben und sportliche Höhepunkte treffsicher einzufangen. Mit ihren Fotos prägt sie maßgeblich die Außendarstellung des Stadtteils und seiner Vereine. Neben ihrer Mitgliedschaft beim Schützenverein Ziegelhausen war ihr auch die Brauchtumspflege bei der Heidelberger Fasnacht stets ein wichtiges Anliegen.

Gesamtstädtische Vorschläge

Freiwillige Feuerwehr Pfaffengrund
Seit über 20 Jahren engagiert sich die Freiwillige Feuerwehr Pfaffengrund über ihre Hauptaufgaben, den Einsatz bei Brand und Schadensfällen, hinaus in dem Stadtteil. Besonders hervorzuheben ist das Engagement im sozialen Bereich und in der Brauchtumspflege: Neben der Absicherung von Umzügen und der Bereitstellung von Erste-Hilfe-Personal bei Festen beteiligt sich die Freiwillige Feuerwehr mit vielen Helfern immer dort besonders aktiv, wo der Stadtteilverein Unterstützung bei Veranstaltungen braucht – etwa wenn beim Siedlerfest der Fußboden in der Halle ausgelegt, Wimpel im Stadtteil auf- und abgehängt, der Festsaal gereinigt sowie alles abgebaut werden muss. Drei Tage lang halten die Ehrenamtlichen während des Festes über 24 Stunden Wach- und Nachtdienst. Auch beim Frühlingsfest sowie am Totensonntag ist die Freiwillige Feuerwehr aktiv. Sie hat sich mit ihrem beispiellosen sozialen Engagement innerhalb des Stadtteils sehr verdient gemacht.

Reiner Herbold
Reiner Herbold engagiert sich in vorbildlicher Weise für die Sicherung und Weiterentwicklung der Jugend- und Jugendverbandsarbeit in Heidelberg. Seit 1987 ist er als 2. Vorsitzender des Stadtjugendringes Heidelberg e.V. aktiv und vertritt unter anderem auch als Mitglied des Jugendhilfeausschusses die Interessen junger Menschen. Er ist Motor, Denker und zuverlässiger engagierter Partner der Jugendarbeit sowie erfolgreicher Botschafter der Jugendverbände. Reiner Herbold war beispielsweise im Verwaltungsbeirat für die Rahmengestaltung des Hauses am Harbigweg als Jugendverbandshaus zuständig sowie beim Austausch mit der Partnerstadt Kumamoto aktiv. Die Weiterentwicklung des Stadtjugendrings zu einem modernen und gut aufgestellten Verein ist auch sein Verdienst.

Margarethe Müller
Margarethe Müller hat sich besonders um den Aufbau und die Leitung des 1978 gegründeten Frauen-Gesundheits-Zentrums Heidelberg (FGZ) verdient gemacht. Neben ihrem beruflichen Einsatz als Diplom-Psychologin für das FGZ hat sie sich dort auch über 16 Jahre ehrenamtlich engagiert. Dank ihrer Mitwirkung hat sich das FGZ zu einer Institution entwickelt, die in der Stadt und über deren Grenzen hinaus bekannt ist und als Anlauf-und Beratungsstelle für Betroffene und Angehörige aufgrund der fachlichen Kompetenz, Präsenz, Unabhängigkeit und Mitmenschlichkeit hoch geschätzt wird. Durch das Engagement von Margarethe Müller konnten viele Frauen und Mädchen wertvolle Unterstützung und Hilfe finden.

Hans-Dieter Riegler
Hans-Dieter Riegler trägt mit seinem Engagement wesentlich dazu bei, die Situation von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Von 2008 bis 2014 war er Mitglied im Beirat von Menschen mit Behinderungen (bmb) und dort vor allem im Bauausschuss sowie im Arbeitskreis barrierefrei tätig. Darüber hinaus engagiert er sich seit 1987 in der Angehörigenarbeit der AIDS-Hilfe Heidelberg. Er organisiert die Kirchengruppe und ist Mitorganisator der Sternengala, des Queer Festivals, des Christopher Street Day (CSD) Rhein-Neckar sowie des Regenbogenfestes. Im Erwachsenenalter erblindet, wurde er schon mehrfach Deutscher Blindenschachmeister.

Amrei Schmidt
Amrei Schmidt ist seit 30 Jahren ehrenamtlich für den Asylarbeitskreis tätig. Mit ihrem Engagement sorgt sie dafür, dass Flüchtlinge in Heidelberg willkommen sind und nicht nur mit dem Notwendigsten versorgt werden, sondern auch Menschlichkeit erleben. Sie hört den Menschen zu, teilt ihre Sorgen und nimmt sich ihrer Probleme an. Amrei Schmidt lebt „Willkommenskultur“ und macht Heidelberg zu einem guten Ort für Flüchtlinge.

Prof. Dr. Hans-Peter Vosberg
Prof. Dr. Hans-Peter Vosberg gehört seit 2006 dem Vorstand der Volkshochschule (VHS) Heidelberg e.V. an, seit 2009 als Vorsitzender. Mit außerordentlichem persönlichem Engagement setzt er sich für die inneren und äußeren Belange der Volkshochschule ein. Er ist stets kompetenter Ansprechpartner für die VHS-Mitarbeiter, für Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie für die Öffentlichkeit. Mit seinem Einsatz trägt er dazu bei, die Volkshochschule als fest verankertes Weiterbildungszentrum, Lernort, Kultur- und Bürgerzentrum sowie Bürgerforum innerhalb Heidelbergs zu unterstützen und zu fördern.

Volker Horsch
Volker Horsch war fast ein halbes Jahrhundert (48 Jahre) aktives Mitglied in der Versehrtensportgruppe Heidelberg. Während der Zeit engagierte er sich 23 Jahre lang bis 2006 ehrenamtlich als Kassenwart. Im Tischtennis war Volker Horsch zudem über 34 Jahre als Oberschiedsrichter aktiv und fungierte unter anderem auch als Staffelleiter und Kreispokalspielleiter. Innerhalb der Versehrtensportgruppe betreute er – als selbst Betroffener – über viele Jahre körperbehinderte Sportler während ihrer Sportstunde. Bis heute unterstützt er finanziell Benachteiligte bei Behördengängen und hilft ihnen, ihre Situation zu verbessern. Zudem betreut er schwerstkranke Menschen in verschiedenen Pflegeheimen in der Region und begleitet deren Angehörige.

Ergänzend: Weitere Informationen zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt in Heidelberg“ gibt es im Internet unter www.heidelberg.de…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top