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NABU und BUND Heidelberg begrüßen diese Entscheidung

/ via nabu /

Der Naturschutzbund Heidelberg NABU und der Bund für Umwelt und Naturschutz BUND begrüßen und unterstützen die Entscheidung des Heidelberger Bau- und Umweltausschusses, den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Erweiterung Marriott Bergheim“ abzulehnen.

„Wir sind froh über diese Entscheidung und hoffen, dass die Empfehlung des Bau- und Umweltausschusses auch bei der Entscheidung des Gemeinderates zum Tragen kommt.“, so Sylvia Schneider vom AK Umweltpolitik des NABU

Heidelberg. „Diese städtische Fläche am Fluss sollte auch weiterhin in der öffentlichen Hand bleiben, da sie in Bergheim West die einzige öffentliche Grünfläche ist, die nutzbar ist für Naherholung und Kinderspiel. Da sie jetzt für diese vielfältigen Funktionen schon relativ klein ist, sollte sie nicht durch Bebauung weiter beschnitten werden.“

Penta-Park ist Klima-Oase

Zudem werden offene Flächen am Fluss in Zeiten des Klimawandels eine immer wichtigere Bedeutung als Klimaausgleichsfläche bekommen, da sie stets merklich kühler als ihre bebaute Umgebung sind. Analysen zum Klimawandel weisen einen deutlichen Trend der Zunahme von Hitzestress im Südwesten Deutschlands auf. Diese Entwicklung verläuft zunächst moderat, steigert sich in der zweiten Jahrhunderthälfte aber stark.

Gerade in einem dicht bebauten Stadtteil wie Bergheim, der eine Wohnbebauung vorwiegend ohne eigene Gärten hat, sind Grünflächen wichtig. Hier spielt der Penta Park als Klima-Oase inmitten der klimatisch ungünstigen Wohnbebauung eine tragende Rolle. Dem Bebauungsplan würden auch viele große Bäume weichen müssen. Bäume sind aber bedeutsam für die Lebensqualität in unserer Stadt. Je älter und größer sie sind, umso mehr: sie spenden Schatten, binden Feinstaub und Gase aus der Luft, schirmen Lärm ab und bieten Lebensraum und Nahrung für viele Tiere und fördern somit die Artenvielfalt.

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