skip to Main Content
closeDieser Artikel wurde vor 9 Monaten 28 Tagen veröffentlicht. Die Informationen in diesem Artikel sind möglicherweise veraltet. Bitte benutzen Sie die Suche oder das Archiv, um nach neueren Informationen zu diesem Thema zu suchen.

Polizeipräsidium Mannheim

Stadtgebiet Heidelberg

Heidelberg-Mitte: Schreckschusspistolen lösen Polizeieinsatz aus
Am Mittwochabend gegen 20:30 Uhr meldete sich der Hausmeister eines Anwesens in der Blücherstraße telefonisch beim Polizeinotruf. Er gab an, dass er mehrere Personen im Gebäude beobachtet hatte, welche dort mit Schusswaffen hantierten. Das Anwesen wurde sofort mit insgesamt neun Streifenwagenbesatzungen aufgesucht und umstellt. Im Verlauf des Einsatzes wurden insgesamt drei Personen im Alter von 19, 26 und 33 Jahren beim Verlassen des Gebäudes festgestellt und einer Kontrolle unterzogen. In deren Besitz wurden tatsächlich Schusswaffen aufgefunden. Es handelte sich um Schreckschusswaffen, zum Teil ungeladen, zum Teil mit Platzpatronen geladen, für deren Führen ein so genannter „kleiner Waffenschein“ erforderlich ist. Der Grund für den Vorfall ist bislang noch unklar. Nach bisherigem Ermittlungsstand suchten die jungen Männer eine Wohnung in dem Anwesen auf, verließen diese jedoch unter Entschuldigungen gleich wieder. Verletzt wurde hierbei niemand. Die Verdächtigen wurden auf die Wache des Polizeireviers Heidelberg-Mitte gebracht und nach Vernehmungen wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen sie wird nun ein Ermittlungsverfahren betrieben.

Heidelberg: Auf frischer Tat ertappt – 43-Jähriger brachte Graffiti an
In der Nacht zum Donnerstag kurz nach 2 Uhr besprühte ein 43-jähriger Heidelberger die Hauswand eines Gebäudes der ehemaligen Campbell Barracks im Heidelberger Stadtteil Rohrbach und wurde dabei von Beamten des Polizeireviers Süd im Rahmen der Streifenfahrt beobachtet. Beim Erkennen des Streifenwagens ließ er sofort ab und flüchtete mit seinem Fahrrad in Richtung der Straße „Im Bosseldorn“. Da er sich jedoch nicht „absetzen“ konnte und eine andere Fluchtrichtung einschlagen wollte, stieg er zunächst vom Rad ab, kam dabei ins Stolpern und stützte schließlich zu Boden. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Auf der Dienststelle war die erkennungsdienstliche Behandlung fällig; zudem sieht er einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft entgegen. An der Tatörtlichkeit konnte seine zuvor mitgeführte Stofftasche, in der sich mehrere Sprühdosen befanden, aufgefunden und sichergestellt werden.

Heidelberg-Südstadt: 56-jährige Fußgängerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend in der Südstadt wurde eine 56-jährige Fußgängerin schwer verletzt. Die Frau trat in der Rohrbacher Straße zwischen zwei Autos auf die Fahrbahn und wollte die Straße überqueren. Dabei stieß sie mit einem 17-jährigen Radfahrer zusammen, der in Richtung Weststadt unterwegs war. Beide stürzten und zogen sich Verletzungen zu. Während der Radfahrer lediglich leicht verletzt wurde, zog sich die Radfahrerin schwere Verletzungen zu und wurde in eine Klinik eingeliefert, wo sie stationär aufgenommen wurde.

Heidelberg: Mülltonnen angezündet – Hauswände in Mitleidenschaft gezogen – Zeugen gesucht
Ein Zeuge verständigte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Polizei und meldete den Brand einer Mülltonne in der Ziegelgasse. Beim Eintreffen der Streife gegen 4.30 Uhr wurden die verbrannten Reste einer Mülltonne vorgefunden, durch das Feuer wurden auch eine Hauswand und eine Tür in Mitleidenschaft gezogen. Wie sich bei der anschließenden Überprüfung des Bereichs herausstellte, hatte vermutlich der gleiche Täter in der Unteren Neckarstraße eine Mülltonne in Brand gesteckt, auch hier wurde die Hauswand beschädigt. Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, hatte ein Zeitungsausträger zuvor in der Bienengasse brennende Zeitungen bemerkt und das Feuer mit den Füßen ausgetreten. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich unter Telefon 06221/99-1700 mit dem Polizeirevier Heidelberg-Mitte in Verbindung zu setzen.

Leimen/Rhein-Neckar-Kreis: Flüchtlinge verlegt – 23-jähriger afghanischer Asylbewerber leistet bei Gewahrsamnahme Widerstand und verletzt Polizeibeamten
Bei der Verlegung von Flüchtlingen in andere Unterkünfte kam es am Mittwoch zu Auseinandersetzungen, in dessen Verlauf ein Polizeibeamter verletzt wurde. Am Mittwochnachmittag wurden durch das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünfte nach Leimen und Malsch verlegt. In der Unterkunft in der Markgrafenstraße in Leimen stiegen auch zehn
Flüchtlinge aus, die in Malsch untergebracht werden sollten und weigerten sich weiterzufahren. Da eine Unterbringung aus Platzgründen nicht möglich war, wurde die Polizei verständigt, die mit zehn Beamten anrückte. Nach einem Gespräch und der Aufforderung in den Bus zu steigen, stiegen neun Männer, wenn auch zögerlich, in den Bus. Lediglich ein 23-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan weigerte sich beharrlich und widersetzte sich der Gewahrsamnahme, auch nachdem unmittelbarer Zwang angedroht wurde. Er riss sich mehrfach los, trat und schlug gegen die eingesetzten Beamten. Dabei wurde ein eingesetzter Beamter durch einen Ellenbogenschlag verletzt. Während die neun Flüchtlinge ohne weitere Vorkommnisse in eine Unterkunft nach Malsch gefahren wurden, wurde der 23-Jährige zunächst zum Polizeirevier Wiesloch gebracht und später in eine Unterkunft in Wiesloch überführt. Die weiteren Ermittlungen hat das Polizeirevier Wiesloch übernommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top