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Presseinformation der Stadt Heidelberg

Ein richtiger Hingucker: Fleißige Helfer haben bei der Denkzettel-Aktion #WoParkstDuDenn das falsch geparkte Auto in der Heidelberger Altstadt komplett mit Post-Its zugeklebt. Bildnachweis: AGFK-BW/Ben van Skyhawk

Ein richtiger Hingucker: Fleißige Helfer haben bei der Denkzettel-Aktion #WoParkstDuDenn das falsch geparkte Auto in der Heidelberger Altstadt komplett mit Post-Its zugeklebt.
Bildnachweis: AGFK-BW/Ben van Skyhawk

Entscheidung und Preisverleihung am 3. April in Mannheim

Die Stadt Heidelberg ist gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e.V. (AGFK-BW) mit der Denkzettel-Aktion #WoParkstDuDenn? für den Deutschen Fahrradpreis 2017 nominiert. Den Preis vergibt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS). Die Preisverleihung findet am Montag, 3. April 2017, im Anschluss an den „Nationalen Radverkehrskongress“ in Mannheim statt. Über die Gewinner entscheidet eine Jury bestehend aus Repräsentanten der Initiatoren und Sponsoren sowie aus fachkundigen Vertretern aus Fahrradindustrie, Verkehrsplanung, Verbänden, Tourismus und Kommunikation. Die Stadt Heidelberg gehört zu den drei Nominierten in der Kategorie „Kommunikation“. Neben der Stadt Heidelberg sind noch die Diakonie Essen und die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) nominiert.

Einmal im Jahr zeichnet „Der Deutsche Fahrradpreis“ die besten Projekte und Maßnahmen aus, die dazu beitragen, die Bedingungen für den Radverkehr im Alltag, in der Freizeit oder im Tourismus zu verbessern.

Denkzettel-Aktion #WoParkstDuDenn?
Das Ziel des Denkzettel-Events war es, Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer für das Thema „Falschparken auf Radwegen“ zu sensibilisieren und auf sympathische Weise darauf hinzuweisen, dass dieses „Kavaliersdelikt“ mitunter sehr gefährlich sein kann. Hierfür wurde im September 2016 ein falsch geparktes Auto in der Plöck zur Straßeninstallation. Ein Promotion-Team umhüllte es komplett mit Post-It-Zetteln, die mit dem Hashtag #WoParkstDuDenn? bedruckt waren. Öffentlich bloßgestellt wurde natürlich niemand: Das Fahrzeug wurde von Mitarbeitern der Stadt Heidelberg eigens für die Aktion in der Plöck abgestellt und eine Schauspielerin mimte die erboste Falschparkerin. Am Ende wurde das Schauspiel für die Passantinnen und Passanten aufgeklärt und Infomaterial verteilt.

Ergänzend Der Film zur #WoParkstDuDenn?-Aktion: www.heidelberg.de…

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Weitere Ideen für ähnliche Aktionen (für die nächste Preisrunde):

    * Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen keine Knöllchen für Autofahrer, sondern lustige Postkarten mit Angabe der Geschwindigkeit #WieSchnellFährstDuDenn?.
    * Bei positivem Alkoholtest ne Aspirin für den Kater und die Nummer eines Taxiunternehmens.
    * #Aktion+30 – Lauft lieber statt Rad zu fahren, das ist immer noch ein kleines bisschen sicherer.

    Oder einfach mal die vorhandenen Möglichkeiten wenigstens halbwegs konsequent anwenden. Sonst bleibt die fahhrradfreundliche Stadt auch weiterhin ein Lippenbekenntniss mit netten PR-Aktionen und albernen Preisen, aber ohne konkreten Nutzen.

  2. Geändert hat sich nichts seit dieser Aktion: weder in der Plöck noch an anderen ständig illegal beparkten Stellen – Heumarkt, Uni-Platz an Sonn- und Feiertagen (katholische Kirchgänger haben den Segen der Stadtspitze. Evangele Christen: Holt Euch auch diesen Segen für den Marktplatz, damit Ihr nicht soweit laufen müsst!), NW-Ecke der Heiliggeist-Kirche, illegaler Park- und Parksuchverkehr in allen Altstadtgassen; Belieferung der Geschäfte weit über den zulässigen 11-Uhr-Termin hinaus, z.T. mit sprintenden Sprintern statt in Fußgängergeschwindigkeit, Fahren gegen Einbahnrichtungen u.a.m.
    Fazit: Putzige Aktion ohne praktische Folgen und Kommunikationseffekt, weder in die autoparkende Klientel noch in die Verwaltung und Stadtspitze hinein. Nicht preiswürdig!

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