skip to Main Content
closeDieser Artikel wurde vor 4 Monaten veröffentlicht. Die Informationen in diesem Artikel sind möglicherweise veraltet. Bitte benutzen Sie die Suche oder das Archiv, um nach neueren Informationen zu diesem Thema zu suchen.

Eine Entwicklung, die bis vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen ist: Mittlerweile gibt es in vielen Städten eine größere Artenvielfalt als in ländlichen Gebieten.

/via Grün in die Stadt e.V./

Tag des Artenschutzes am 3. März: Die Stadt wird als Naturraum immer wichtiger (© Foto pixelio)

Pflanzen wie das Filzkraut, aber auch Bienen und Igel finden in städtischen Räumen immer häufiger die geeigneteren Lebensbedingungen. Die Voraussetzungen sind hier häufig besser als draußen im Wald, auf Feldern und Wiesen, wo landwirtschaftliche Monokulturen weniger Nahrung bieten. In Parks, auf Grünflächen und in Bäumen, an und in Häusern und auf Brachen gibt es viele Nischen zum Leben, die sogar sicherer sind als die freie Wildbahn.

In Großstädten leben durchschnittlich mehr als 10.000 unterschiedliche Arten. Für viele Bürgerinnen und Bürger stellen die Pflanzen und Tiere vor Ort den wichtigsten Kontakt zur Natur dar. Denn die Stadt bietet viele Biotope auf engem Raum. „Durch den Artenreichtum in der Stadt lernen Menschen die Natur kennen – direkt vor ihrer Haustür. Gerade auch Kinder erfahren so, wie Tiere und Pflanzen leben und wachsen“, sagt Eiko Leitsch, Vizepräsident des Bundesverbands für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau.

Mit der Initiative „Grün in die Stadt“ unterstützt der Verband eine nachhaltige und grüne Stadtentwicklung. Mit mehr Grün in den Städten können die natürlichen Möglichkeiten zur Reduzierung von CO2, Feinstaub- und Hitzebelastungen sowie der Folgen von Starkregen genutzt werden. Durch eine naturnahe Gestaltung von Grünanlagen, die Begrünung von grauen Betonflächen oder Schutzmaßnahmen für Straßenbäume kann viel für den Naturraum getan werden: Wo es grüne Flächen, Bäume und Sträucher gibt, steigt auch die Artenvielfalt.

Weitere Informationen zu städtischem Grün unter www.gruen-in-die-stadt.de…

„Grün in die Stadt“ ist eine Initiative des Bundesverbandes Garten-, Land-schafts- und Sportplatzbau e. V. Die Initiative bündelt Informationen zu vielen positiven Aspekten städtischen Grüns und dient zugleich als Plattform für Dialog und Austausch mit allen Interessierten.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Wenn man die zunehmende Zahl geschotterter, mit exotischem Alibi-Grün spärlich bepflanzter Vorgärten sieht, dann wird klar: nicht nur in den Städten, sondern auch im ländlichen Raum mit seinen Dörfern, die oft nur noch Schlaffunktionen haben, wird der Restfauna mit Laubbläsern und Hochdruckreinigern der Garaus gemacht. In Städten wie auf dem Land sind Insekten wie Vögel in erschreckendem Ausmaß auf dem Rückzug, den Baumärkten und Konsumenten sei Dank.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top