Presseinformation der Stadt Heidelberg

Themenschwerpunkt des Präventionsprogramms „Heidelberg. Aber sicher! 2017“

Das kommunale Pilotprojekt „Quwwa“ soll an Heidelberger Schulen der Radikalisierung von Jugendlichen vorbeugend begegnen. Das Wort „Quwwa“ stammt aus dem Arabischen und bedeutet „Stärke“. Bei der Prävention von Radikalisierungsprozessen sollen einerseits die Lehrkräfte sowie Vertreterinnen und Vertreter der Schulleitungen und der Schulsozialarbeit an den Heidelberger Schulen unterstützt werden, andererseits die Schülerinnen und Schüler. Das bei „Mosaik Deutschland e. V.“ angesiedelte Projekt ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Heidelberg und des Vereins „Sicheres Heidelberg e. V.“ in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Mannheim. Es wendet sich an alle Heidelberger Schulen ab der Sekundarstufe 1.

Die sich zunehmend polarisierende Diskussion zum Themenfeld Islam und Muslime verunsichert viele Menschen. Der Themenkomplex emotionalisiert vor allem auch Jugendliche – was sich Salafisten und Akteure aus dem rechten Spektrum gleichermaßen zu Nutze machen. In diesem Spannungsfeld erleben sich Lehrkräfte immer öfter sprachlos – sei es gegenüber ‚religiös‘ argumentierenden Jugendlichen, sei es angesichts rassistischer Äußerungen. Hier will „Quwwa“ Unterstützung leisten. Geplant sind unter anderem Fortbildungsangebote für Lehrkräfte, Workshops für Schülerinnen und Schüler sowie eine Hotline für jegliche Fragen zu dieser Problematik.

In Heidelberg hat Kriminalitätsvorbeugung einen hohen Stellenwert. Das Thema Radikalisierung ist Themenschwerpunkt der Kommunalen Kriminalprävention der Stadt Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Mannheim und dem Verein „Sicheres Heidelberg e. V.“.




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