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/ via Stadt Heidelberg /

Neuer Bahnstadtpfad bietet Heidelbergern, Touristen und Fachleuten Einblicke in den Stadtteil

Eine große Tafel auf der Schwetzinger Terrasse bietet einen Überblick über die Stationen des Bahnstadtpfades. Mit einem Smartphone oder auch Tablet erhalten Interessierte zusätzliche Informationen wie Videos, Audiobeiträge und Fotos. (Fotos: Stadt Heidelberg)

Modern und zukunftsorientiert, urban und ökologisch, lebendig und lebenswert – die Bahnstadt hat viele Stärken. Ein neues Angebot der Stadt führt Interessierte ab sofort durch die weltgrößte Passivhaus-Siedlung: Der Bahnstadtpfad hält Informationstafeln, Fotostrecken, kurze Videos und Hörbeiträge bereit. „Der Bahnstadtpfad bietet eine spannende Entdeckungsreise durch den jüngsten Heidelberger Stadtteil. Er zeigt alle Facetten auf, die die Bahnstadt auszeichnen – von Umweltschutz und architektonischen Highlights über attraktive Grünflächen und Freizeitmöglichkeiten bis hin zu hochwertigen Betreuungs- und Bildungsangeboten sowie Wirtschaft und Wissenschaft“, sagte Jürgen Odszuck, Erster Bürgermeister und Dezernent für Bauen und Verkehr, bei der Vorstellung des Projektes gemeinsam mit Wolfgang Erichson, Bürgermeister für Umwelt, Bürgerdienste und Integration, am 6. Juni 2017 auf der Schwetzinger Terrasse in der Bahnstadt.

„Der Bahnstadtpfad spricht mit seinen Inhalten und der einfachen digitalen Nutzung ganz unterschiedliche Zielgruppen an: Die Bahnstädter erfahren ebenso viel Neues über das Viertel wie auch Bürger aus den anderen Stadtteilen, Familien mit Kindern und Besucher unserer Stadt. Für Experten aus dem Umweltbereich, aber auch Architekten, Städtebauer und Journalisten aus der ganzen Welt werden zudem umfangreiche Hintergrundinformationen zum ökologischen Vorzeigestadtteil Bahnstadt angeboten – bald auch auf Englisch“, sagte Bürgermeister Wolfgang Erichson. Das Interesse an dem Zukunftsstadtteil ist groß: Allein in den vergangenen knapp anderthalb Jahren wurden durch die Stadt und Partner mehr als 40 Führungen und Vorträge zur Bahnstadt angeboten, häufig mit internationalen Teilnehmern. Weltweit berichten Medien über den Stadtteil.

Mit Smartphone und Tablet Heidelbergs modernsten Stadtteil entdecken

Der Bahnstadtpfad ermöglicht einen Blick hinter die Fassaden und soll das Konzept der Bahnstadt veranschaulichen. An zwölf Standorten informieren Tafeln über vielfältige Themen rund um den Stadtteil – von der neuen Feuerwache, der ersten Passivhaus-Feuerwache weltweit, über den Zollhofgarten und die ehemaligen Güterhallen bis hin zum Bahnstadt-Campus. Eine große Übersichtstafel auf der Schwetzinger Terrasse gibt zudem eine Einführung in die Entwicklung des Stadtteils und bietet einen Überblick über alle Stationen sowie einen vorgeschlagenen Rundweg. Die Schwetzinger Terrasse kann daher als Ausgangspunkt dienen, Interessierte können aber auch jederzeit an allen anderen Stationen in den Bahnstadtpfad einsteigen.

Mit einem mobilen Endgerät mit Internetempfang – einem Smartphone oder einem Tablet – können Interessierte Fotostrecken, Videofilme und Hörbeiträge anklicken und somit weitere Informationen zu den einzelnen Stationen erhalten: Was ist das Besondere an Passivhäusern? Welche Funktionen haben die Teichanlagen? Weshalb hat die Kita Schwetzinger Terrasse die Form einer Insel? Und was hat es mit den Eidechsen an der Promenade auf sich? Antworten auf diese und viele weitere interessante Fragen zur Bahnstadt erhalten Besucher digital unter anderem von Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. Auf einer Karte sehen die Nutzer jeweils, wo sich die nächsten Stationen befinden.

Die Anwendung ist ganz einfach: Nutzerinnen und Nutzer geben die Internetadresse www.bahnstadtpfad.heidelberg.de… auf ihrem Smartphone oder Tablet in ihren Browser ein und starten – falls es nicht ohnehin schon aktiviert ist – das GPS-Signal. Und schon geht die audiovisuelle Entdeckungsreise los: Teilnehmer erhalten im Umfeld eines Standortes automatisch alle Inhalte auf ihrem Endgerät angezeigt und können zwischen diesen frei wählen. Eine englische Übersetzung ist in Arbeit und ermöglicht künftig auch internationalen Besucherinnen und Besuchern, sich über die Bahnstadt zu informieren.

Die zwölf Stationen des Bahnstadtpfades im Überblick:

    • Kita Schwetzinger Terrasse
    • Stadttor
    • Wärme- und Stromversorgung (Promenade nahe Speyerer Straße)
    • Neue Feuerwache
    • Promenade
    • Dachbegrünung (zwischen Cambridge- und Rehovotstraße)
    • Passivhaus-Siedlung (zwischen Cambridge- und Rehovotstraße)
    • Zollhofgarten
    • Güterhallen
    • Bahnstadt-Campus
    • SkyLabs
    • Teichanlagen

An diesen Stationen sind neben einem Schild jeweils über ein mobiles Endgerät zusätzliche Informationen erhältlich. Daneben gibt es noch drei weitere Standorte, an denen Besucher ausschließlich Wissenswertes über das mobile Endgerät bekommen – zu den Innenhöfen (zwischen Schwetzinger Terrasse und Montpellierstraße), dem Bahnstadttreff LA 33 und den Quartieren in der ersten Wohnbebauung (zwischen Cambridge- und Rehovotstraße). Der Bahnstadtpfad soll in Zukunft um weitere Stationen erweitert werden.

 

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