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Über 200 Journalisten berichteten aus Heidelberg

/ via Stadt Heidelberg /

 Der Besuch des Herzogspaars von Cambridge, Prinz William und Ehefrau Catherine, war ein enormes Medienereignis. Über 200 Journalisten berichteten aus Heidelberg und schickten Fotos, Videos und Texte in alle Welt. Die Live-Sondersendung der ARD am Nachmittag schauten sich über eine Million Zuschauer an. „Der royale Besuch war eine fantastische Imagewerbung für unsere Stadt. Heidelberg hat sich einem weltweiten Publikum als Stadt der Wissenschaft, der Romantik und des Sports präsentiert – und 30.000 fröhliche Menschen waren direkt auf den Straßen und am Neckar dabei“, sagte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Foto: Diemer

Das Herzogspaar bedankte sich bei der Verabschiedung bei Prof. Würzner für einen spannenden und vielfältigen Tag. Im Gepäck hatten Prinz William und Herzogin Catherine auch das Gastgeschenk der Stadt: einen Stich mit einer Heidelberger Ansicht. Das Bild wurde nicht offiziell überreicht, sondern für das Paar im Rathaus bereitgelegt, als es sich dort für eine kurze Pause zurückzog. In diesem Rahmen erfolgte auch der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt – das Paar unterschrieb mit seinen Vornamen.

Foto: Diemer

Auch in punkto Sicherheit und Verkehr zieht die Stadt ein positives Fazit. Die Veranstaltung wurde von einem großen Polizeiaufgebot souverän begleitet. Auf den Straßen kam es im Lauf des Nachmittags auf einzelnen Umleitungsstrecken zwar zu Stockungen – ein vorab befürchteter Verkehrsinfarkt blieb aber aus.

 

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Wieder einmal offenbaren der Honorarprofessor und alle, die ihm folgen, ihr vertikales Menschenbild. Haben sie je darüber nachgedacht, was Artikel 1 des Grundgesetzes bedeutet? Haben sie sich je gefragt, woran man einen Menschen erkennt? was der Zweck einer Demokratie ist? Statt die hohen und die niedrigen, die reichen und die armen, die glänzenden und die nicht immer satten und sauberen auf einer einzigen Ebene des Rechts zu erkennen; statt allen, nicht nur ihrer Klientel, ein Recht auf die Befriedigung ihrer Bedürfnisse einzuräumen, statt wenigstens einmal den Versuch dazu zu machen, erkennen sie einen Menschen vor allem an seinem Geld und an seinem Rang.

    Wenn also zwei „sehr sympathische“ und „echt authentische“ Menschen, die weder durch ein besonderes Können noch durch einen gewissen Witz, auch nicht durch eine an Verzicht auf Fleisch erkennbare Sympathie, sondern vor allem durch Reichtum und Adel auf sich aufmerksam machen, eine eitle Stadt am Neckar besuchen – o, dann spritzt und sprudelt das Geld, das man gerne einmal für die „echt authentischen“ und „sehr sympathischen“ Armen dieser Stadt verwendet sähe. Aber dazu müßte man Wert und Würde unterscheiden können und sich „von den Fesseln gewohnter und durch die allgemeine Meinung bestärkter Begriffe und Denkungsarten“ befreien wollen (Kant, 1784).

    Wird man also den Armen je dort, wo sie sich treffen, z.B. in der Anlage der Bahnhofstraße, wenigstens Bänke bauen? Wohl nicht. Denn warum sollen sie wie andere Menschen sitzen können, da ihr Rang doch niedriger als der der Royals ist und die Erde ihnen, auch im Winter, genügend Platz bietet?

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