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Zentrale Aufgabe Naturschutz im Schloss Heidelberg – im Sommer ein Treffpunkt für Zwergfledermäuse der Region

/ via STAATLICHE SCHLÖSSER UND GÄRTEN BADEN-WÜRTTEMBERG /

Schloss Heidelberg ist nicht nur ein überragendes Kulturdenkmal, sondern  auch ein ausgewiesenes Biotop. Besonders bekannt ist die Schlossruine als Lebensraum der größten Fledermauskolonie Nordbadens. Für die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg gilt es hier, strenge Regeln zum Schutz dieser einzigartigen Situation einzuhalten – denn die Fledermäuse teilen sich ihren Lebensraum mit über einer Million Schlossbesuchern jährlich! Am 27. Juli kann man die nützlichen Tiere kennenlernen: Die Diplom-Biologin Brigitte Heinz von der Koordinationsstelle für Fledermausschutz bietet eine nächtliche Führung zu ihren Quartieren in der Schlossanlage an!

GEHEIMNISVOLLE SCHLOSSBEWOHNER

Der Naturschutz ist eines der zentralen Ziele, das die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg in den Monumenten des Landes verfolgen. Oft haben sich in den historischen Bauwerken und Gärten seltene Tier- und Pflanzenarten angesiedelt – die Folge einer Jahrhunderte alten Geschichte dieser Orte. In Schloss Heidelberg ist daher regelmäßig die Koordinatorin für Fledermausschutz vor Ort – und immer wieder auch als Referentin und Führerin durch die Fledermausquartiere.

In der nächtlichen Führung „Geheimnisvolle Schlossbewohner – von Zwergen und Großen Mausohren“ kann man den Quartieren der Fledermäuse ganz nahekommen: Ausgerüstet mit Geräten, die die Ultraschall-Rufe der Fledermäuse für Menschen hörbar machen, werden die faszinierenden Säugetiere erst bei der Insektenjagd im Schlossgarten und anschließend beim nächtlichen Schwärmen im Bereich des Burggrabens beobachtet.

AUSGEWIESENES BIOTOP

Das Heidelberger Schloss ist das bedeutendste Winterquartier Nordbadens und in den Sommermonaten ein Treffpunkt für die Zwergfledermäuse der Region: Im Juli und August „schwärmen“ nachts unzählige Fledermäuse aus der ganzen Umgebung ein, um sich hier zu treffen und den Jungtieren die Winterhangplätze zu zeigen. Zu den wichtigsten Überwinterungsplätzen zählen die Kasematten sowie die Keller, Türme und Gänge. Insbesondere im Bereich des Hirschgrabens und des Altans, der West- und Ostkasematte, im Gesprengten Turm, Torturm, Ludwigsbau, Gläsernen Saalbau und Glockenturm sowie im Englischen Bau hängen die Tiere in Mauerfugen und kleinen Deckenlöchern. Um die sensiblen Fledermäuse so wenig wie möglich zu stören, sind diese Bereiche weitgehend für den Publikumsverkehr gesperrt.

WWW.SCHLOSS-HEIDELBERG.DE…

WWW.SCHLOESSER-UND- GAERTEN.DE…

 

„Geheimnisvolle Schlossbewohner – von Zwergen und Großen Mausohren“

Führung durch das Schlossareal mit Dipl.-Biologin Brigitte Heinz von der Koordinationsstelle für Fledermausschutz Nordbaden

TERMIN

Donnerstag, 27. Juli, 22.30 Uhr

Besucherzentrum

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

PREIS

Erwachsene: € 6,00

Ermäßigte: € 3,00

Es ist kein Schlossticket erforderlich.

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