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Polizeipräsidium Mannheim

Stadtgebiet Heidelberg

Heidelberg: 3er BMW beschädigt und weiter gefahren – Kommt Fahrer eines roten Autos in Frage? Zeugen gesucht
Ein bislang unbekannter Autofahrer streifte im Wieblinger Weg einen 3er BMW und machte sich anschließend einfach aus dem Staub. Das Auto war zwischen Mittwoch, 15 Uhr und Donnerstag, 10:30 Uhr, gegenüber dem Sechshäuserweg geparkt. An diesem konnten rote Lackabtragungen gesichert werden, die vermutlich vom Unfallverursacher stammen. Der Sachschaden wird auf ca. 1.500 Euro geschätzt.
Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise zum Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Heidelberg-Süd unter Tel.: 06221/3418-0 oder beim Polizeiposten Heidelberg-Wieblingen unter Tel.: 06221/830740 zu melden.

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis: Schuljahresbeginn: Aktion „Sicherer Schulweg“ startet
Sommerferien ade – die schönsten Tage des Jahres für die Schüler neigen sich dem Ende zu. Mit dem Schulanfang am 11. September 2017 beginnt das Schuljahr 2017/2018 und damit verbunden sind wieder Risiken für die Schülerinnen und Schüler, da sich die Verkehrsteilnehmer und Schüler erst wieder aufeinander einstellen müssen. Insbesondere die Erstklässler, die sich dann am darauffolgenden Wochenende (Samstag, 16. September 2017) zum ersten Mal auf den Weg zur Schule machen, aber auch zahlreiche Grundschüler, die auf weiterführende Schulen gewechselt haben, sind Gefahren auf dem oft noch unbekannten Schulweg ausgesetzt.
In besonderem Maße wird von Eltern die Gefahr der Verletzung von Kindern als Mitfahrer im Auto unterschätzt. Deshalb muss gerade bei den „Eltern-Taxis“ auf die korrekte Sicherung im Auto – auch auf noch so kurzen Strecken – geachtet werden.
Auch die Mannheimer Polizei hat sich mit der Schwerpunktaktion „Sicherer Schulweg“ auf den Schulanfang eingestellt. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und mit Beginn des Schuljahres starten intensive Überwachungsmaßnahmen.
Eines vorweg: Die Unfallzahlen in Mannheim, Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis lagen in den letzten Jahren auf niedrigem Niveau.
Dies ist insbesondere auch auf die Aktivitäten kommunaler und staatlicher Stellen sowie von Verbänden und Organisationen zurückzuführen, die sich mit Verkehrssicherheit befassen.
Unfallzahlen Im Bereich des Polizeipräsidiums Mannheim ereigneten sich im Jahr 2016 insgesamt 49 Schulwegunfälle (Vorjahr 30), bei denen 51 Personen (Vorjahr 31) verletzt wurden. Damit ist bei der Zahl der Schulwegunfälle und der hierbei Verletzten im vergangenen Jahr ein Anstieg auf allgemein niedrigem Niveau festzustellen.
Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern um 17 auf 258 (Vorjahr 275) zurückgegangen. Dabei wurden 222 Kinder (Vorjahr 235) leicht und 35 Kinder (Vorjahr 41) schwer verletzt. Erfreulich ist vor allem, dass kein Kind tödlich verletzt wurde.
Das oberste Ziel der Mannheimer Polizei ist es, Gefahren für Schulkinder weiter zu minimieren und so die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei – wie in den Vorjahren – den neuen „Abc-Schützen“, die beim Schulanfang oft erstmals mit den neuen Erfahrungen im Straßenverkehr konfrontiert werden. Um dieses Ziel zu erreichen wird das Polizeipräsidium Mannheim folgende Aktionen durchführen:

  • Gezielte Überwachung an Schulen und Schulwegen, insbesondere an Fußgängerüberwegen/-furten sowie von Fußgängern gemeinsam genutzten Verkehrsflächen. Auch die Beobachtung des Radverkehrs gehört zum Konzept.
  • Geschwindigkeitskontrollen, insbesondere an Stellen mit erhöhter Unfallgefahr für Kinder durch den Einsatz von
    Laser-Handmessgeräten und Geschwindigkeitsmessungen mit Anhaltekontrollen.
  • Ein großes Augenmerk gilt Autofahrern – oftmals Eltern – die ihre Kinder vor Schulen im Haltverbot, auf Fußgängerüberwegen und unmittelbar davor sowie auf Fußgängerfurten an Ampeln, aber auch auf Geh- und Radwegen ein- und aussteigen lassen
  • Überprüfung der technischen Einrichtungen an Fahrrädern.

  • Neben der notwendigen Überwachung und entsprechenden Sanktionen steht auch die Aufklärung durch verkehrserzieherische Gespräche der Kinder, der Eltern und anderen beteiligten Verkehrsteilnehmern im Vordergrund. Dabei soll vor allem auf verkehrsgerechtes Verhalten zur Vermeidung von Unfällen wie z.B. die Benutzung von Rückhaltesystemen für Kinder, die Gurtanlegepflicht sowie auf die Benutzung von Radwegen hingewiesen werden.
  • Die Mannheimer Polizei ist guter Dinge, mit der bislang so erfolgreichen Einsatzkonzeption „Sicherer Schulweg“ die Unfallzahlen weiter zu reduzieren und die Kraftfahrer für ein rücksichtsvolles, verkehrsgerechtes und besonders vorsichtiges Verhalten zu gewinnen.
    Die Polizei ist aber auch auf die Mithilfe der Eltern angewiesen. Diese sollten, insbesondere mit den Schulanfängern, ein Schulwegtraining durchführen. Es hat sich als sehr sinnvoll erwiesen, mit den Kleinen den Schulweg mehrfach abzugehen und die Kinder hierbei auf Gefahren- und Problemstellen hinzuweisen.

    Leimen/Rhein-Neckar-Kreis: Erst in Gemeinschaftsunterkunft randaliert, dann auf die Polizei losgegangen
    Wegen eines Randalierers wurde am späten Donnerstagvormittag die Polizei in die Gemeinschaftsunterkunft in der Markgrafenstraße gerufen.
    Der Sicherheitsdienst hatte gegen 10:40 Uhr angerufen und mitgeteilt, dass ein 22-jähriger Schwarzafrikaner eine Tür eingetreten habe. Als die Beamten vor Ort eintrafen und dem Mann einen Platzverweis erteilen und durchsetzen wollten, wurde dieser auch gegenüber den Ordnungshütern aggressiv. Ein Uniformierter wurde dabei so schwer am Knie verletzt, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
    Nach dem Eintreffen weiterer Funkwagen und mit Unterstützung des Sicherheitspersonals der Gemeinschaftsunterkunft konnte der junge Mann schließlich überwältigt werden. Er wurde zum Polizeirevier nach Wiesloch gebracht.

    Heidelberg-Altstadt: Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt
    Bei einem Verkehrsunfall am frühen Donnerstagnachmittag im Heidelberger Stadtteil Altstadt erlitt ein 56-jähriger Fahrradfahrer schwere Verletzungen. Der 56-jährige war gegen 13.30 Uhr mit seinem Rennrad zunächst auf dem Radweg der Straße „Neckarstaden“ in Richtung Sofienstraße unterwegs. Als er kurz vor der Sofienstraße den Radweg verließ und auf die Fahrbahn fuhr, stieß er mit einem 54-jährigen Mazda-Fahrer zusammen, der in gleicher Richtung unterwegs war. Dabei zog sich der Radfahrer schwere Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er stationär aufgenommen wurde. Über Art und Schwere seiner Verletzungen liegen keine weiteren Informationen vor. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 3.500 Euro.

    Heidelberg-Wieblingen: Verkehrsunfall mit zwei Verletzten
    Ein Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen ereignete sich am Donnerstagabend auf dem Grenzhöfer Weg. Ein 62-jähriger Mann war kurz nach 22 Uhr mit seinem Hyundai auf dem Grenzhöfer Weg in Richtung Edingen unterwegs. Vor ihm fuhren zwei weitere Autos, von denen das vordere, ein Seat, nach links in einen Weg einbiegen wollte und dies auch mit dem Blinker anzeigte. Als der 62-Jährige die beiden Autos überholte und gerade in Höhe des Seat war, bog dieser nach links ab und es kam zur Kollision. Der Hyundai schleuderte über die Fahrbahn auf einen entgegenkommenden 53-jährigen Fahrradfahrer zu, der nur mit einem beherzten Ausweichmanöver in den Acker einen Zusammenstoß verhindern konnte. Dabei erlitt der Fahrradfahrer leichte Verletzungen am Knie. Der Fahrer des Hyundai erlitt einen Schock und wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Da der Hyundai nicht mehr fahrbereit war, musste er abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 4.000 Euro.

    Heidelberg-Rohrbach: BMW gestreift und geflüchtet – Zeugen gesucht
    In der Schelklystraße wurde am Donnerstag zwischen 12:55 Uhr und 15:50 Uhr ein geparkter BMW beschädigt. Das Auto war in einer Parkbucht nahe der Einmündung zur Röntgenstraße abgestellt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 3 000 Euro. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Heidelberg-Süd (Tel.: 06221 34180) zu melden.

    Heidelberg-Ziegelhausen: Kletterunfall
    Beim Klettern auf dem Gelände des ehemaligen Buntsandsteinbruchs an der Neckarhalde ist ein am Nachmittag gegen 15.00 Uhr eine 34-jährige Heidelbergerin abgestürzt. Die Frau fiel ca. 5-7 Meter in die Tiefe und zog sich hierbei eine Oberschenkelfraktur zu. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Mannheimer Klinik geflogen. Zur Bergung der Verletzten waren Kräfte der Berufsfeuerwehr Heidelberg sowie der Freiwilligen Feuerwehr Ziegelhausen und die Höhenrettung eingesetzt. Während der Landung und dem Abflug des Rettungshubschraubers musste die Kleingemünder Straße kurzzeitig gesperrt werden.

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