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In den Sommerferien zeigten Jugendliche aus ganz Deutschland vollen Einsatz: Während des Jugend-Fahrrad-Festivals des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs putzten sie Fahrräder für einen guten Zweck. Insgesamt kamen durch die Aktion 220 Euro Spenden zusammen. Der ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg stockte den Betrag auf 268 Euro auf: Dies entspricht exakt dem Gegenwert von zwei sogenannten „Buffalo-Fahrrädern”. Die internationale Hilfsorganisation World Bicycle Relief (WBR) hat die robusten Fahrräder speziell für den Gebrauch in ländlichen Entwicklungsregionen entwickelt.

/via ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg/

ADFC-Jugendsprecher Valentin Trotter und Marlon Alcaniz übergaben den Scheck auf der Fahrradmesse Eurobike an Lena Kleine-Kalmer, Pressesprecherin von World Bicycle Relief Deutschland. Kleine-Kalmer: „Die Aktion der ADFC-Jugend ist wirklich fantastisch und wird dazu beitragen, dass Jugendliche in Entwicklungsländern eine Chance auf Bildung und damit auf persönliche Entwicklung haben. In vielen Entwicklungsregionen sind die eigenen Füße oft das einzige Fortbewegungsmittel. Der Weg zur Schule, zur Arbeit oder zum Krankenhaus ist eine große Herausforderung. Die gespendeten Räder tragen dazu bei, dass Entfernung kein Hindernis für Bildung, Gesundheit oder wirtschaftliche Entwicklung ist. Herzlichen Dank an alle, die sich für mehr und bessere Mobilität in Afrika engagieren.“

World Bicycle Relief
World Bicycle Relief (WBR) stellt speziell entwickelte, robuste und vor Ort montierte Fahrräder her. Mittlerweile hat WBR mehr als zehn Jahre Erfahrung im Design von Fahrrädern sowie Programmen für den besonderen Bedarf an verlässlichen und bezahlbaren Transportlösungen in ländlichen Entwicklungsregionen. Bis heute hat WBR mehr als 350.000 Buffalo-Fahrräder an Schüler, Krankenpfleger und Kleinstunternehmer ausgeliefert und über 1.600 Fahrradmechaniker ausgebildet.

Das Buffalo-Fahrrad
Rahmen, Gabel, Speichen und Gepäckträger des Buffalo-Fahrrads sind aus Stahl gefertigt und erlauben eine Transportkapazität von 100 kg plus Fahrergewicht. Das Rad kann mehr als nur widrigen Straßenbedingungen in Entwicklungsländern standhalten: Der robuste Rahmen und der massive Gepäckträger ermöglichen es, schwere Waren und Mitfahrer zu transportieren. So wird das Fahrrad zu einem Motor für wirtschaftliche Entwicklung.

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