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Polizeipräsidium Mannheim

Stadtgebiet Heidelberg

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar-Kreis: Polizei warnt in der närrischen Zeit vor K.O.-Tropfen
Egal ob Karneval oder Fasching – in der fünften Jahreszeit wird ausgiebig gefeiert. Leider mit dabei: Die im Volksmund als K.O.-Tropfen bekannten Flüssigkeiten wie beispielsweise Liquid Ecstasy. Unbekannte mischen ihren Opfern die Tropfen in Getränke und machen sie damit willen- oder sogar bewusstlos, um sie anschließend zu berauben oder zu vergewaltigen. Die Polizei gibt Tipps, wie sich jeder schützen kann.
Kurz mal das Glas für einen Gang nach draußen stehen gelassen, ein Unbekannter schmeißt eine Runde für die ganze Bar – so oder so ähnlich spielen sich die Szenarien ab, in denen Gelegenheiten entstehen, unbeobachtet etwas ins Getränk gemischt zu bekommen. „Man sollte sein Getränk immer im Blick behalten und bei offenen Getränken, die einem von Unbekannten spendiert werden vorsichtig sein“, rät Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Denn dem Getränk können unbemerkt sogenannte K.O.-Tropfen hinzugefügt worden sein. Oft handelt es sich dabei um GHB (Gammahydroxybutyrat), auch bekannt als Liquid Ecstasy. Es werden aber auch andere farb- und geruchlose Medikamente und Beruhigungsmittel verwendet.
Schon zehn bis zwanzig Minuten nach der unbewussten Einnahme beginnen die Tropfen zu wirken: Nach anfänglicher Euphorie folgen Übelkeit, Schwindel und plötzliche Schläfrigkeit. Das Opfer wacht später auf und kann sich an nichts erinnern. „Eine Kombination aus Alkohol oder anderen Drogen mit solchen K.O.-Tropfen ist besonders gefährlich. Häufig kann sich das Opfer danach gar nicht oder nur noch verschwommen daran erinnern, was passiert ist. Durch diesen Mischkonsum erhöht sich zudem enorm das Risiko, einen gesundheitlichen Schaden davonzutragen. Bei einer zu hohen Dosis kann es bis zum Ersticken durch Atemlähmung kommen“, warnt Klotter. Hat man den Verdacht, dass einem K.O.-Tropfen verabreicht wurden z.B. weil man motorische oder psychische Auffälligkeiten verspürt, die man sich nicht erklären kann, sollte man schnellstens einen Arzt aufsuchen. K.O.- Tropfen können nur wenige Stunden nach dem Konsum in Urin oder Blut nachgewiesen werden. „Dann ist es wichtig sofort Anzeige bei der Polizei zu erstatten, denn das Verabreichen von K.O.-Tropfen kann verschiedene Straftatbestände erfüllen wie gefährliche Körperverletzung oder Verstöße gegen das Betäubungs- bzw. Arzneimittelgesetz. Nur mit einer Anzeige ist es möglich, Täter dingfest zu machen und damit auch andere davor zu schützen, ebenfalls Opfer zu werden“, so Klotter weiter.
Selbst schützen kann man sich am besten, indem man sein Getränk nicht aus den Augen lässt oder Freunde bittet auf das Getränk zu achten. Außerdem sollten von Fremden keine offenen Getränke angenommen werden.
Tipps:

  • Getränke bei der Bedienung bestellen und selbst entgegennehmen.
  • von Unbekannten keine offenen Getränke annehmen.
  • Offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen.
  • Bei Übelkeit Hilfe beim Personal suchen.
  • Freundinnen und Freunde achten aufeinander und lassen ihre Getränke nicht aus den Augen.
  • Freundinnen und Freunde holen im Ernstfall sofort ärztliche Hilfe für das Opfer und verständigen das Personal.
  • Weitere Informationen zum Thema K.O.-Tropfen finden Sie unter www.polizei-beratung.de…
    Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.polizei-beratung.de…
    PROFIL PROGRAMM POLIZEILICHE KRIMINALPRÄVENTION
    Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) verfolgt das Ziel, die Bevölkerung, Multiplikatoren, Medien und andere Präventionsträger über Erscheinungsformen der Kriminalität und Möglichkeiten zu deren Verhinderung aufzuklären. Dies geschieht unter anderem durch kriminalpräventive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und durch die Entwicklung und Herausgabe von Medien, Maßnahmen und Konzepten, welche die örtlichen Polizeidienststellen und andere Einrichtungen, zum Beispiel Schulen, in ihrer Präventionsarbeit unterstützen.

    Heidelberg-Rohrbach: Einbrüche in Grillimbiss und Dönerimbiss, Zeugen gesucht!
    Im Laufe des vergangenen Wochenendes (Samstag, 03.02.2018, 19:00 Uhr – Sonntag, 05.02.2018, 07:45 Uhr) kam es zu Einbrüchen in einen Grill-Imbiss im Breitspiel sowie einen Döner-Imbiss in der Haberstraße.
    Bislang unbekannte Täter brachen die Eingangstür zum Grill-Imbiss auf, schoben gewaltsam den sich dahinter befindlichen Rollladen hoch und gelangten so ins Innere. Entwendet wurde lediglich ein Handy.
    In der Nacht vom Sonntag auf Montag wurde unweit des Grill-Imbiss außerdem in einen Döner-Imbiss eingebrochen. Hier rissen die unbekannten Täter den Rollladen aus der Verankerung und schlugen anschließend mit einem Stein die Scheibe des Fensters ein um ins Gebäude zu gelangen. Es wurde ein geringer Betrag Bargeld entwendet.
    Die Täter entkamen in beiden Fällen unerkannt.
    Ob ein Tatzusammenhang besteht ist Bestandteil der Ermittlungen.
    Die Polizei sucht Zeugen, die in diesem Zusammenhang etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt das Polizeirevier Heidelberg-Süd unter Tel.: 06221/3418-0 entgegen.

    Heidelberg-Kirchheim: Verkehrsunfall bei nasser Fahrbahn fordert 7500 Euro Sachschaden
    Am Montag gegen 10:00 Uhr kam es im Kreuzungsbereich der L598/ L600 (Umspannwerk) zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen.
    Eine 41-Jährige fuhr mit ihrem Pkw auf der Sandhäuser Straße und hielt an der roten Ampel an. Ein 56-Jähriger fuhr mit seinem Mercedes zunächst in gleiche Richtung. Als er sich dem Kreuzungsbereich näherte, bremste er zwar, kam allerdings aufgrund der nassen Fahrbahn hinter dem Pkw der 41-Jährigen nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und fuhr auf.
    Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von 7500 Euro.

    Leimen: Bargeld aus Handschuhfach gestohlen – Zeugen gesucht
    Die Scheibe eines in der Bismarckstraße in Höhe des Anwesens Nr. 8 abgestellten Wagens schlug am Montagnachmittag ein bislang Unbekannter ein und entwendete aus dem unverschlossenen Handschuhfach Bargeld von über 100 Euro. Den Schaden am Wagen beziffert die Polizei auf mehrere hundert Euro. Ereignet hat sich der Vorfall am Montag zwischen 14 und 15.30 Uhr. Zeugen, die Hinweise hierzu geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Wiesloch, Tel.: 06222/57090, in Verbindung zu setzen.

    Heidelberg: Scheibe an Dacia eingeschlagen – Zeugen gesucht
    Ein bislang unbekannter Täter schlug am Montag die Scheibe eines im Birkenweg im Heidelberger Stadtteil Kirchheim abgestellten Dacia Logan ein und entwendete den im Wageninnern deponierten Geldbeutel des Geschädigten. In dem braunen Portmonee befanden sich persönliche Ausweispapiere und seine EC-Karte.
    Sach- und Diebstahlsschaden belaufen sich auf einige hundert Euro. Geparkt war das Auto zwischen 10.20 und 14.30 Uhr in Höhe des Anwesens Nr. 60.
    Zeugen, die Hinweise hierzu geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Heidelberg-Süd, Tel.: 06221/3418-0, in Verbindung zu setzen.

    Heidelberg/Leimen: Überteuerte Teppichreinigung; Kripo ermittelt wegen Verdachts des versuchten Wuchers und des versuchten Betruges
    Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Wuchers und des versuchten Betruges gegen zwei 18 und 25 Jahre alte Geschäftsmänner aus Wiesloch und Leimen.
    Eine 77-jährige Frau aus der Altstadt hatte die beiden Verdächtigen, die für eine Firma in Leimen beschäftigt sind, Ende Januar damit beauftragt, ihre fünf Teppiche zu reinigen, einer davon sollte repariert werden.
    Nach anfänglich geforderten 16.000.- Euro reduzierte sich der Preis schließlich auf 11.000.- Euro abzüglich eines Rabatts. Da die Seniorin wegen des offensichtlich hohen Preises zunächst verunsichert war, wurde sie von dem 25-Jährigen durch geschickte Argumentation überredet, die Reinigungen und die Reparatur vornehmen zu lassen.
    Als ein Verwandter der 77-Jährigen davon erfuhr, informierte er sofort die Polizei. Die wartete bereits in der Wohnung der Altstädterin, als die beiden Verdächtigen die Teppiche am Montagnachmittag (5.2.) wieder anlieferten.
    Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass die Reparatur nicht stattfand und zweifelhaft ist, ob die Teppiche überhaupt gereinigt wurden. Eine Geldübergabe fand nicht statt. Die Teppiche wurden der Seniorin ausgehändigt.
    Die beiden Verdächtigen, die keine Identitätspapiere oder Reisegewerbekarten dabei hatten, wurden nach Beendigung der Formalitäten wieder auf freien Fuß gesetzt.
    Die Ermittlungen des Betrugsdezernats der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.
    Tipps gegen unseriöse Teppichwäscher

  • Überlegen Sie sich vorher – abhängig vom Wert des Teppichs – bis zu welcher Summe sich eine Reinigung lohnen würde.
  • Fahren Sie vorab beim Geschäft des Teppichwäschers vorbei und lassen Sie sich zeigen, wie gewaschen wird.
  • Erkundigen Sie sich in der Nachbarschaft des Geschäfts, wie lange es das Geschäft schon gibt. Ist es alt eingesessen oder
    relativ neu.
  • Seriöse Reinigungsfirmen findet man am besten auf Empfehlung im Freundes- oder Bekanntenkreis.
  • Leisten Sie nie Vorkasse.
  • Geben Sie nie den Teppich heraus, ohne die Durchschrift einer umfassenden Auftragsbestätigung erhalten zu haben.
  • Wer bereits einen Vertrag bei sich zuhause abgeschlossen hat, kann diesen 14 Tage lang widerrufen.
  • Lassen Sie sich bei der Herausgabe des Teppichs nicht zu lange vertrösten.
  • Gibt es Zweifel, dass es mit rechten Dingen zugeht, bitte schnell die örtlich zuständige Polizei einschalten oder den Polizeinotruf 110 wählen.
  • Leimen, Rhein-Neckar-Kreis: Einbruch in Dönergrill – Täter erbeuten Münzgeld / Zeugen gesucht!
    In der Nacht von Sonntag auf Montag brachen bislang unbekannte Täter in einen Döner-Schnellimbiss im Stralsunder Ring ein.
    Um 03:18 Uhr wurde ein Alarm ausgelöst, der der Polizei durch die zuständige Sicherheitsfirma gemeldet wurde. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen waren die Täter bereits unerkannt geflüchtet.
    Zuvor hatten diese gewaltsam die Hintertür des Dönergrills eingetreten und sich so Zutritt zum Gebäude verschafft.
    Entwendet wurde lediglich ein geringer Betrag Münzgeld.
    Zeugen oder Anwohner, die im genannten Zeitraum etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Leimen unter Tel.: 06224 / 1749-0 zu melden.

    Leimen, Rhein-Neckar-Kreis: Einbruch in Praxisräume – Bargeld entwendet / Polizei sucht Zeugen!
    Im Zeitraum von Samstagnachmittag bis Montagmorgen (03.02.2018, 14:00 Uhr – 05.02.2018, 06:50 Uhr) brachen bislang unbekannte Täter in eine Orthopädische Praxis in der Römerstraße ein.
    Wie es den Tätern gelang sich Zutritt zum Mehrparteienhaus zu verschaffen, ist bislang nicht bekannt. Im Gebäude hebelten diese anschließend die Zugangstür zum Orthopädischen Zentrum auf und gelangten so ins Praxisinnere. In der Praxis wurden mehrere Zimmer durchsucht.
    Entwendet wurde lediglich eine Geldkassette inklusive einem geringen Bargeldbetrag.
    Anschließend flüchteten die Täter unerkannt.
    Die Polizei sucht Zeugen, die in diesem Zusammenhang etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt der Polizeiposten Leimen unter Tel.: 06224/ 1749-0 entgegen.

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