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4. Philharmonisches Konzert – 13. Dezember 2017

4. Philharmonisches Konzert – 13. Dezember 2017

Wann:
13. Dezember 2017 um 20:00
2017-12-13T20:00:00+01:00
2017-12-13T20:15:00+01:00
Wo:
Stadthalle Heidelberg

4. Philharmonisches Konzert

/ via Theater und Orchester Heidelberg /

 Programm: Arnold Schönberg „Verklärte Nacht op. 4“ für Streichorchester; Johannes Brahms „Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15“

Mi 13. Dezember, 20.00 Uhr, Stadthalle Heidelberg – Stückeinführung 19.15 Uhr

Musikalische Leitung: Christoph Altstaedt  Klavier: Alexander Lonquich  Philharmonisches Orchester Heidelberg

 

„Zwei Menschen gehn durch kahlen, kalten Hain;

der Mond läuft mit, sie schaun hinein.

Der Mond läuft über hohe Eichen,

kein Wölkchen trübt das Himmelslicht,

in das die schwarzen Zacken reichen. … „               aus „Verklärte Nacht“ von Richard Dehmel

Arnold Schönbergs „Verklärte Nacht op. 4“ für Streichorchester gilt als erstes Kammermusikstück mit Programm. Der Komponist greift darin das Liebesgedicht von Richard Dehmel auf. Der 25jährige österreichisch-amerikanische Komponist ließ sich von Dehmels Dichtung sowie von seiner Liebe zu Mathilde von Zemlinsky zudieser Komposition inspirieren.

Sein Sextett „Verklärte Nacht“ sorgte in der Jury des Wiener Tonkünstlervereins allerdings erstmal für Stirnrunzeln. Erst später wurde es das populärste Werk des Komponisten. Die Uraufführung der in späteren Jahren eingerichteten Fassung für Streichorchester fand 1902 statt.

Musikalische Leitung des 4. Philharmonischen Konzertes – Christoph Altstaedt,

Der noch junge Johannes Brahms präsentierte im Januar 1859 sein erstes Klavierkonzert der Öffentlichkeit. Im Hoftheater zu Hannover herrschte gespannte Erwartung. Am Pult stand sein Freund, der Geiger und Dirigent Joseph Joachim. Kurz nach dem Selbstmordversuch Robert Schumanns im Jahr 1854 begann Brahms mit der Konzeption einer Sonate für zwei Klaviere in d-Moll. Ernüchtert musste er feststellen, dass sich seine Ideen mit zwei Klavieren nicht zu seiner Zufriedenheit umsetzen ließen. Erst ein Jahr später kam Brahms die Idee, seinen Entwurf des Kopfsatzes der Klaviersonate zu einem Klavierkonzert umzuarbeiten. Er schrieb an die deutsche Pianistin, Komponistin und Ehefrau Schumanns, Clara Schumann: „Denken Sie, was ich die Nacht träumte. Ich hätte meine verunglückte Symphonie zu meinem Klavierkonzert benutzt und spielte dieses. Vom ersten Satz und Scherzo und einem Finale furchtbar schwer und groß. Ich war ganz begeistert.“

Die Presse berichtete: „Das gegenwärtige Concert war nun wieder ein solches, in dem eine neue Composition zu Grabe getragen wurde – das Concert des Herrn Johannes Brahms.“ Brahms war tief getroffen, sein Konzert aber hatte die ersten vernichtenden Kritiken überlebt und zählt längst zu den Meisterwerken des 19. Jahrhunderts.

Neben den Musikern des Philharmonischen Orchesters Heidelberg ist an diesem Abend der in Trier geborene Alexander Lonquich am Klavier zu erleben. Als Solist, Kammermusiker und Dirigent gehört er zu den bedeutendsten Interpreten seiner Generation. Er präsentiert sein Können auch regelmäßig in Japan, den USA, Australien sowie an den wichtigsten europäischen Musikzentren.

Die musikalische Leitung des 4. Philharmonischen Konzertes übernimmt Christoph Altstaedt, der in Heidelberg geboren wurde. Als Konzertdirigent arbeitete er mit dem Royal Scottish National Orchestra, der Deutsche Radiophilharmonie, dem hr-Sinfonieorchester, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, der Oslo Filharmonien, dem Indianapolis Symphony Orchestra sowie dem Trondheim Symfoniorkester. Am 13. Dezember ist er zu Gastbeim Philharmonischen Orchester Heidelberg.

Weitere Informationen und Ticketswww.theaterheidelberg.de…; 06221|5820.000

Beitragsbild: Alexander Lonquich am Klavier

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