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Moderne Ideen – Das Saxophon Und Sein Erfinder

Moderne Ideen – Das Saxophon und sein Erfinder

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Ein musikalisch-literarisches Portrait über Adolphe Sax

mit Tatjana Blome, Klavier,
und Frank Lunte, Saxophon

1840 von dem Belgier Adolphe Sax erfunden, war das Saxophon lange Zeit unbeliebt. Reaktionäre Jazz-Hasser fanden in dem vermeintlichen „Negerinstrument“ ihr Lieblingsopfer. 1929 forderte die Deutsche Tonkünstler-Zeitung bereits ein Verbot der Saxophone. Dem „Deutschen Frauenkampfbund gegen Entartung im Volksleben“ war das nicht genug – er verlangte neben einem Saxophon-Verbot auch gleich ein Verbot von „Negertänzen“. Und auch wenn diese rassistischen Ressentiments – zum Glück! – nicht mehr so präsent sind, verbinden wir auch heute ein bestimmtes Image mit dem leicht näselnden Klang des Saxophons: verrucht, verraucht, sinnlich. Es ist das Instrument für Blues, Swing und Jazz.

Doch Frank Luntes vielbeachtetes Buch „Saxophon(e)“ macht deutlich, dass es auch in der klassischen Musik eine große Rolle spielt. Frank Lunte ist nicht nur ein kenntnisreicher Experte für die Geschichte des Saxophons, sondern auch ein profilierter Saxophonist. Gemeinsam mit der Pianistin Tatjana Blome erzählt er zwischen den musikalischen Darbietungen von dem kuriosen Leben des Adolphe Sax und seiner berühmtesten Erfindung. Wie Adolphe Sax zahlreichen Plagiatsvorwürfen und Gerichtsprozessen die Stirn bot und seiner berühmten Erfindung den Weg bahnte, hören Sie in kurzweiligen Moderationen zwischen Originalkompositionen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, die für das junge Saxophon zu dessen Präsentation in den Salons der Pariser Bourgeoisie geschrieben wurden – ergänzt durch Schlüsselwerke der 1930er Jahre aus den Metropolen Paris, Berlin und New York.

In Kooperation mit der Bücherstube an der Tiefburg

Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 6 Euro

 

 

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