skip to Main Content
„Restaging The USA“

„Restaging the USA“

Wann:
2. Juli 2014 um 19:30
2014-07-02T19:30:00+02:00
2014-07-02T20:00:00+02:00
Wo:
Theater und Orchester Heidelberg / Alter Saal
Theaterstraße
69117 Heidelberg
Deutschland
closeDieser Artikel wurde vor 3 Jahren 4 Monaten 27 Tagen veröffentlicht. Die Informationen in diesem Artikel sind möglicherweise veraltet. Bitte benutzen Sie die Suche oder das Archiv, um nach neueren Informationen zu diesem Thema zu suchen.

Podiumsdiskussion im Rahmen von CONVERSION – Eine deutsch-amerikanische Chogeographie

Positionsbestimmungen von Kunst und Wissenschaft nach Abzug des US-Militärs aus Heidelberg

Mit Prof. Maria Höhn vom Vassar-College (Poughkeepsie/USA), Prof. Dr. Martin Klimke von der New York University Abu Dhabi, Dr. Wilfried Mausbach vom Heidelberg Center for American Studies, Katharina Kellermann und Felix Meyer-Christian – costa compagnie

Audiowalk_cc_costa compagnie klein

Als eine der „… größten Herausforderungen der Stadt Heidelberg im nächsten Jahrzehnt …“ bezeichnete kürzlich Prof. Dr. Detlef Junker, Historiker und Leiter des Heidelberger Center for American Studies (HCA), die zivile Umnutzung der ehemaligen US-Flächen. Doch um die Zukunft zu gestalten, gilt es aktuelle Standpunkte zu erforschen, politische Zusammenhänge herzustellen und an die gemeinsame Vergangenheit  beider Länder zu erinnern.

Welche sozialen und politischen Umschwünge nahmen die transatlantischen Beziehungen während der fast siebzigjährigen Periode seit dem Einmarsch der Amerikaner 1945? Wie beeinflusste die Präsenz des US-Militärs die Menschen in der Rhein-Neckar-Region? Wie haben sich Biografien von US-Amerikanern durch ihre Zeit in Heidelberg und Umgebung entwickelt? Wie erforscht und gestaltet man zeithistorische Erinnerung im wissenschaftlichen und im künstlerischen Bereich?

Diesen Fragen gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowohl in den USA als auch am HCA nach. Die costa compagnie aus Hamburg wiederum forscht in ihrer Kooperation mit dem Theater und Orchester Heidelberg mittels künstlerischer Methoden zu diesem Thema und lädt ihre Gesprächspartner/innen ein, in einen kritischen Dialog über Methoden, Ergebnisse und aktuelle Untersuchungsschwerpunkte zu treten.

Die Podiumsdiskussion ist ein Bestandteil des groß angelegten gemeinsamen Projektes zwischen der costa compagnie Hamburg sowie dem Theater und Orchester Heidelberg, das von der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des Fonds „Doppelpass“ gefördert wird und über zwei Jahre läuft. Im Rahmen dessen erlebten die Besucher/innen bereits die dokumentarische Tanz-Performance „Fukushima, my love“ der costa compagnie. Anfang diesen Jahres reiste eine Abordnung des Heidelberger Theaters und Mitglieder der freien Gruppe aus Hamburg in die USA, um dort direkt vor Ort zu recherchieren und Gespräche mit Zeitzeugen zu führen. Vom 13.-15.06. fand die erste öffentliche Aktion auf dem Gelände des ehemaligen US-Hospitals in Heidelberg/Rohrbach statt, der Audiowalk „Bilder aus Morgen“, der vom Publikum äußerst gut angenommen wurde. Bereits am 09. Juli kommt die erste Uraufführung „Conversion_1“ auf dem ehemaligen Armeegelände zur Premiere. Die zweite Aufführung dieser Inszenierung findet am 10.07. statt. Selbstverständlich wird das Projekt in der Spielzeit 2014/15 fortgesetzt.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung im Alten Saal ist kostenfrei! – Weitere Informationen zu dem gesamten Projekt sowie Tickets zu den Aufführungen: www.theaterheidelberg.de…; 06221/5820.000

02. Juli 2014, 19.30 Uhr, Alter Saal

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top