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Theater HD: 5. Philharmonisches Konzert

Theater HD: 5. Philharmonisches Konzert

/ via Theater und Orchester Heidelberg /

5. Philharmonisches Konzert

Programm: Peter Ruzicka Fünf Bruchstücke für Orchester, Richard Strauss Vier letzte Lieder, Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Mi 21. Februar, 20.00 Uhr | Stadthalle Heidelberg | Stückeinführung 19.15 Uhr

 Musikalische Leitung Constantin Trinks; Sopran Alexandra Lubchansky; Philharmonisches Orchester Heidelberg

Die „Fünf Bruchstücke“ von dem 1948 in Düsseldorf geborenen Peter Ruzicka wurden 1988 uraufgeführt und eröffnen das Programm des 5. Philharmonischen Konzerts in der Heidelberger Stadthalle. Ruzicka erhielt zahlreiche Auszeichnungen, beispielsweise den Unesco-Preis „International Rostrum of Composers“ oder auch den „Louis Spohr Musikpreis“. In der Spielzeit 2017|18 leitet er das große Orchester, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg (Elbphilharmonie), das Deutsche Symphonie Orchester Berlin sowie das Hongkong Philharmonic Orchestra.

Die „Vier letzten Lieder“ des 1949 verstorbenen Komponisten Richard Strauss entstanden nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff 1948 in der Schweiz. Dort lebte der Komponist nach Kriegsende und kurz vor seinem Tod mit seiner Frau. Die Titel „Frühling“, „September“, „Beim Schlafengehen“ (Texte Hermann Hesse) und „Im Abendrot“ (Text Joseph von Eichendorff) waren nicht als abgeschlossener Zyklus gedacht. Vielmehr sind sie eine Auseinandersetzung mit Tod und Abschied. Hintergrund der Entstehung war sicher der vergangene Krieg sowie sein eigener baldiger Tod.

Begleiten wird dieses Konzert von der aus St. Petersburg stammenden Sopranistin Alexandra Lubchansky. In ihrer Heimatstadt studierte sie zunächst Klavier und Komposition bevor sie 2001 ihr Gesangsstudium an der Opernschule in Karlsruhe aufnahm. Seit 2005 ist Alexandra Lubchansky als freischaffende Sängerin tätig und mittlerweile eine international gefragte Konzertsängerin.

Für Robert Schumann war sie eine „griechisch schlanke Maid zwischen zwei Nordlandriesen“ – Beethovens „4. Symphonie“. Entstanden ist sie im Jahr 1806 zwischen der Komposition der monumentalen „Dritten“ und der „Fünften“, der „Schicksals-Symphonie“. Neben diesen zwei symphonischen „Nordlandriesen“ hat die Vierte eine eher zurückhaltende und klassizistische Anmutung. Eine „schlanke Maid“ deswegen, weil sie für eine kleinere Orchesterbesetzung geschrieben ist. Dennoch hat sie kraftvolle Züge und erprobt die Extreme.

Die Musikalische Leitung des 5. Philharmonischen Konzertes übernimmt der gebürtige Karlsruher Constantin Trinks. Seinen internationalen Durchbruch feierte Trinks mit der Aufführung zum 100-jährigen Jubiläum des „Rosenkavalier“ mit der Staatskapelle Dresden sowie mit der Bayreuther Neuproduktion des „Liebesverbot“ 2013 und ist seitdem regelmäßig zu Gast an der Semperoper sowie der Bayrischen Staatsoper.

Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr in der Stadthalle Heidelberg. Bereits um 19.15 Uhr gibt der Konzertdramaturg Stefan Klawitter eine Werkeinführung. -Weitere Informationen und Ticketswww.theaterheidelberg.de…; 06221|5820.000

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Fotos: ConstantinTrinks © Dirk Guldner, Alexandra Lubchansky © Barbare Klaczak

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