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Weihnachtskonzert mit Dem Philharmonischen Barock Orchester  – 14. + 17. Dezember

Weihnachtskonzert mit dem Philharmonischen Barock Orchester – 14. + 17. Dezember

Wann:
14. Dezember 2017 um 19:30
2017-12-14T19:30:00+01:00
2017-12-14T19:45:00+01:00
Wo:
Schloss Schwetzingen

Weihnachtskonzert mit dem Philharmonischen Barock Orchesters – im Schloss Schwetzingen

/ via Theater und Orchester Heidelberg /

Do 14.12 | So 17.12.2017, jeweils 19.30 Uhr | Rokokotheater Schloss Schwetzingen

Programm:

Antonio Vivaldi “L’Olimpiade” (Ouverture RV725), “Folia” (Sonate da camera a tre, Op. 1 Nr. 12), Cellokonzert (D-Dur, RV403), Concerto für Streicher (g-Moll, RV157)

Pietro Antonio Locatelli „Introduzione Teatrale“ (Op. 4 Nr. 5, D-Dur); Georg Philipp Telemann Chaconne aus „Pariser-Quartette“ (e-Moll), „Violakonzert“ (G-Dur, TWV51:G9)

Johann Sebastian Bach Doppelkonzert für zwei Violinen (d-Moll, BWV1043); Evaristo Felice Dall’Abaco “Concerto a più instrumenti” (Op. 6 Nr. 5, G-Dur)

Giuseppe Antonio Brescianello Konzert für Fagott und Violine (B-Dur)

 

Barocke Vorweihnachtsstimmung in hinreißender und stimmungsvoller Kulisse im Rahmen des Barock-Fests „Winter in Schwetzingen“ 2017: Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses.

Heidelberger Konzertmeister Thierry Stöckel.

Anlässlich des 250. Todestages von Georg Philipp Telemann (1681–1767) steht das diesjährige Weihnachtskonzert ganz im Zeichen der barocken Instrumentalmusik. Die italienische Musik verfügte zu dieser Zeit über eine außergewöhnliche Virtuosität, die sich auch in den Instrumentalwerken widerspiegelt.

Auftakt und Ende der Konzerte bilden die Werke des Violinvirtuosen Antonio Vivaldi (1678–1741). Seiner Priesterweihe – und der roten Haaren wegen – wurde Vivaldi auch „der rote Priester“ genannt. Einen Großteil seines Lebens verbrachte er als Musiklehrer und Hauskomponist am „Ospedale della Pietà“, einem Waisenhaus mit Musikschule in Venedig. Die Ouvertüre zu „L’Olimpiade“, ein sogenanntes „dramma per musica“, feierte im Jahre 1734 ebendort Premiere.

Pietro Antonio Locatellis (1695–1764) „Introduzione Teatrale Nr. 5“ in D-Dur gehört zu seinem „Opus 4“, das der Komponist 1735 schrieb. Es sind dreisätzige Werke, die im Stil der „opera napoletana“ ähneln. Locatelli, ein bedeutender Violinist, verbrachte nach seinen Reisen durch Italien und Deutschland seinen Lebensabend in Amsterdam, wo er zwar wenig komponierte, dafür aber seine „Opera 1 bis 9“ editierte.

Der deutsche Komponist Georg Philipp Telemann (1681–1767) verstand es gekonnt, Fortschritt und Tradition in seinem Werk zu verbinden. Präsentiert wird bei den Konzertabenden„Chaconne“ aus den „Pariser Quartetten“, ebenso wie das Solokonzert für Bratsche.

Aus einer Musikerfamilie stammend, begann Johann Sebastian Bachs (1685–1750) beruflicher Weg 1703 als Lakai und Violinist des Herzogs Johann Ernst von Sachsen-Weimar. Seine letzte Anstellung erhielt er als Thomaskantor in Leipzig, wo er bis zu seinem Tode bleiben sollte. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch das Doppelkonzert für zwei Violinen.

Ein Zeitgenosse Bachs war Evaristo Felice Dall’Abaco (1675–1742). 1704 führte ihn sein Weg nach München. Dort blieb und wirkte er mit kleineren Unterbrechungen am Hofe bis zu seinem Lebensende. In seinem „Concerto a più instrumenti“ verbindet er formale Strenge mit italienischem melodischen Charme.

Der in Bologna geborene Giuseppe Antonio Brescianello (1690–1758) komponierte hauptsächlich Instrumentalmusik, darunter sein Konzert für Fagott und Violine.

Seit 2010 findet im Rahmen des Barockfests „Winter in Schwetzingen“ traditionell das alljährliche Weihnachtskonzert statt. Präsentiert wird es vom Philharmonischen Barock Orchester, das aus Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Heidelberg besteht. Die musikalische Leitung dabei hat der Heidelberger Konzertmeister Thierry Stöckel.

Weitere Informationen und Tickets: www.theaterheidelberg.de…; 06221|5820.000 – Bildmaterial: Thierry Stöckel © Annemone Taake; Rokokotheater Schloss Schwetzingen © Florian Merdes

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